Höchststrafe für DiDo
Ambri kann die Playouts buchen

Ambri-Piotta verliert gegen den EVZ mit 1:4 und kann nun mit den Playouts planen. Der EVZ hingegen darf weiter von der direkten Playoff-Qualifikation träumen.
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Der EV Zug schlägt Ambri-Piotta und wahrt damit die Restchance auf die Top 6.
Foto: Mike Wiss/freshfocus
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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort

Beim Versuch, Ambri doch noch vor den Playouts zu bewahren, verzichtet Jussi Tapola auf Chris DiDomenico. Der 37-jährige Stürmer ist beim Gastspiel in Zug nicht Teil der Mannschaft und wird als überzählig gemeldet, Tapola lässt mit fünf Ausländern spielen. Die Höchststrafe für den eigenwilligen Kanadier, der schon am Freitag beim 2:5 für die zweite Hälfte der Partie die Wolldecke gefasst hatte.

In der Startphase überlässt der etwas pomadige EVZ das Feld den Gästen, die sich ohne «DiDo» entschlossen und angriffslustig präsentieren. Vielleicht versucht man beim EVZ ja auch noch herauszufinden, ob das vor dem Spiel präsentierte neue Vereinslogo ein gelungener Wurf ist?

Ambri verpasst es in dieser Phase allerdings, Zählbares zu erwirken. Das rächt sich, weil der EVZ ab Spielmitte das Tempo verschärft und in der Angriffsbewegung zur Präzision findet. Überzeugend? Nicht restlos. Aber es reicht, um Ambri in Schach zu halten. Die Leventiner kassieren die Gegentore nach Fehlern in der eigenen Zone, einmal geht Topskorer Kubalik vergessen (das ist der mit dem gelben Helm), dann verwertet Künzle einen Bully-Gewinn Sentelers direkt. Für das Schlussbouquet sorgt Vozenilek mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz, als Ambri in der neutralen Zone die Orientierung verliert, das 4:1 Hofmanns in den leeren Kasten ist nur noch Zugabe.

Das Fazit? Der EVZ kommt zu drei Punkten, ohne zu überzeugen. Ambri verliert auch ohne Chris DiDomenico. Kaum vorstellbar, dass «DiDo» diese Abstrafung einfach so hinnehmen wird. Ambri kann sich nun auf die Playouts Vorbereiten. Der Rückstand auf den rettenden 12. Platz beträgt drei Runden vor Schluss sieben Punkte.

PS: Die Slapstick-Einlage des Spiels? In der 44. Spielminute können Tatar und Kubalik alleine auf Ambri-Goalie Wüthrich losziehen, aber Tatar verliert den Puck gleich zweimal – und Wüthrich kann die Situation entschärfen.

Fans: 7450
Tore: 28. Kubalik (Hofmann, Tatar) 1:0. 35. Formenton (Joly) 1:1. 39. Künzle (Senteler) 2:1. 56. Vozenilek (Künzle, Diaz) 3:1. 58. Hofmann (Kubalik) 4:1 (ins leere Tor).

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
Playoffs
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