HCD-Knipser Enzo Corvi
Del Curtos Sohn hat ihn entdeckt

Ein Knipser für entscheidende Tore. Enzo Corvi ist gerade hip – und genauso entschossen wie Ambühl & Co.
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Enzo Corvi ist ein offensives Schwergewicht der Liga.
Foto: EQ Images
Dino Kessler

Im Frühling 2012 erzählt Arno Del Curtos Sohn Yannick seinem Vater von einem besonders begnadeten Mitspieler im Elite-B-Kader des EHC Chur: Enzo Corvi.

Der HCD bestellt den damals 19-jährigen zum Probetraining und stellt verdutzt fest: Ein aussergewöhnliches Talent. Del Curto: «Corvi war damals spindeldürr, wog vielleicht 60 Kilo. Aber wir haben ihm trotzdem sofort einen Vertrag angeboten.»

Fünf Jahre später hat Corvi nicht nur an Körpergewicht zugelegt – aus dem Talent wurde ein Spitzenspieler mit Killerinstinkt und Widerstandskraft. Ein offensives Schwergewicht der Liga. «Er besitzt eine grosse technische Fertigkeit und vor allem den Mut, diese bei hohem Tempo und auch unter Druck auszuspielen», sagt Del Curto über Corvi. «Und er erzielt permanent Fortschritte.»

Und Tore. Im Bündner Powerplay gehört der Rechtsschütze mit seiner Abschlussqualität (und Übersicht) schon zum guten Ton. Ein Knipser? Ja. Und ein Spielgestalter. Aber nicht ohne raue Schale: Auch Corvi strahlt diese typische Entschlossenheit aus, die Ambühl & Co. so unwiderstehlich machen.

Mit seiner Qualität hat der Churer in den Playoffs 2017 auch schon Spiele selbst entschieden: Beim Auftakt in Lausanne ist Corvis 4:3 in der 58. Spielminute wegweisend, das vierte Spiel im Halbfinal gegen Zug beendet er in der Verlängerung mit einem Slapshot in Überzahl.

Eine Entwicklung, die er schon in der vergangenen Qualifikation andeutet: 39 Skorerpunkte, persönlicher Bestwert. Jetzt ist Corvi gerade hip, weil bedeutende Tore in den Playoffs für Aufmerksamkeit sorgen. «Zuletzt habe ich mich einfach gut gefühlt. Weshalb nun genau, ist eigentlich egal», sagt Corvi. «Man muss nicht immer allem auf den Grund gehen, vor allem nicht, wenn es läuft. Darum: einfach weiter Gas geben.»

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
7
2
12
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
SC Bern
SC Bern
5
0
7
11
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
12
Lausanne HC
Lausanne HC
6
-7
6
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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