Abgebrühter HCD frustriert Ambri
Wiedererwachter Tambellini kennt keine Müdigkeit

Es ist das siebte Spiel in acht Tagen. Doch das hindert Spengler-Cup-Sieger Davos nicht daran, Ambri zu zerlegen und noch tiefer in die Krise zu befördern.
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Doppeltorschütze Tambellini lässt sich von den Teamkollegen feiern.
Foto: keystone-sda.ch
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Die Spieler des HC Davos sind müde. Das ist nichts als logisch beim siebten Spiel innert acht Tagen – auch die Feierlichkeiten nach dem 17. Triumph am Spengler Cup dürften an Silvester noch etwas Substanz gekostet haben. Aber für das kriselnde Ambri, das seine sechste Niederlage in Folge bezieht, und sich allmählich auf einen knüppelharten Playout-Final gegen Ajoie einrichten kann, reicht es dennoch problemlos.

Die Leventiner sind zwar zunächst durchaus bemüht, aber auch ziemlich naiv unterwegs. Der Tiefpunkt ist das 1:3 aus ihrer Sicht, als sich Virtanen mit dem Stock in Goalie Senn verhakt und HCD-Tambellini nach dieser Slapstick-Einlage richtiggehend zu seinem zweiten Tor an diesem Abend genötigt wird. Danach brechen beim Tabellenvorletzten alle Dämme. Es sind bittere Tage in einer enorm schwierigen Saison für Ambri.

Umso mehr lassen die Aussagen von CEO Andreas Fischer vor dem Spiel auf Mysports aufhorchen, als er ankündigt: «Wir werden in Zukunft eine Strategie haben, die es in Ambri noch nie gegeben hat.» Er kündigt auch News in den nächsten Wochen an. Man darf gespannt sein.

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CEO-Fischer gibt Einblicke:«Werden Strategie haben, die es in Ambri noch nie gegeben hat»

Doch zurück zum Spiel. Tambellini macht die Müdigkeit offensichtlich gefährlicher. Denn während er in frischem Zustand in dieser Saison Mühe hatte, seine Torinstinkte zu finden, klappt es mit schwindenden Kräften wieder. Ein Doppelpack im Spengler-Cup-Final gegen die U.S. Collegiate Selects und ein Doppelpack nun gegen Ambri – das kann sich sehen lassen. Auch Asplund glänzt als Doppeltorschütze. Am Ende steht auf der Anzeigetafel ein 7:3-Sieg und zur Belohnung gibt’s mal zwei spielfreie Tage für den HCD.

Fans: 6547.
Tore: 5. Tambellini (Corvi, Frehner) 1:0. 23. Müller (Kostner, Grassi) 1:1. 28. Frehner (Fora) 2:1. 38. Tambellini (Corvi) 3:1. 46. Zadina (Fora) 4:1. 47. Asplund (Parréé) 5:1. 51. Heim (Formenton, Joly) 5:2. 54. Lemieux (Frick, Zadina) 6:2. 57. Bachmann (DiDomenico, Zwerger) 6:3. 58. Asplund (Stransky) 7:3.

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HCD-Frehner nach Sieg:«Wenn wir gehen, dann gehen wir richtig»
National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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