Puhakka trifft und leidet
Klotens Torgarantie im Tabellenkeller

Niemand in der National League trifft so oft wie Petteri Puhakka. Trotz seiner 12 Tore steckt der EHC Kloten aber am Tabellenende fest.
Kommentieren
1/5
Schon zwölf Mal konnte sich Petteri Puhakka als Torschütze feiern lassen.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Darum gehts

  • Petteri Puhakka führt die National League mit 12 Toren an
  • Kloten ist nach dem 1:2 gegen die Lakers wieder Letzter
  • Trotz Verletzungen zählt gegen Ajoie ein guter Start
RMS_Portrait_AUTOR_378.JPG
Marcel AllemannReporter Eishockey

12 Tore nach 16 Spielen – die persönliche Ausbeute von Petteri Puhakka (25) ist überragend. Der finnische Stürmer ist derzeit der beste Torschütze der National League. Seinen Wert aus der ersten Kloten-Saison im Vorjahr, als er insgesamt zehn Tore erzielte, hat er damit bereits übertroffen.

Mit Präzision, Zug zum Tor und einem veränderten Mindset hat sich der 18-fache Internationale an die Spitze geballert. «Wenn ich die Chance kriege, versuche ich zuerst zu schiessen, statt nach Pässen zu suchen – wir brauchen diese Tore», erklärt Puhakka. Doch ausgerechnet dort, wo der Ligaprimus im Toreschiessen stürmt, herrscht Katerstimmung: Der EHC Kloten ist nach dem jüngsten Dämpfer (1:2 am Samstag im Kellerduell gegen die SCRJ Lakers) wieder auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

Tabellenlage lässt Höhenflug verblassen

Es ist eine paradoxe Situation bei den Zürcher Unterländern: Während Puhakka sich vor dem gegnerischen Tor austobt, reicht es dem Team zu selten für Punkte. «Natürlich bin ich sauer, wenn ich wie am Samstag nicht treffe und wir dann verlieren», sagt der Finne. «Wir brauchen jetzt Punkte, und ich muss dem Team helfen, Spiele zu gewinnen. Das ist das Einzige, was zählt.» Denn der persönliche Höhenflug verblasst schnell, wenn die Rote Laterne leuchtet. Puhakka dazu: «Ich schaue nicht jeden Tag auf die Tabelle, aber natürlich bin ich mir bewusst, wo wir stehen. Die Hauptsache bleibt, dass wir uns auf die tägliche Arbeit fokussieren.»

Eine Problemzone ist bei Kloten regelmässig der Start in die Partien. Zu oft gerät die Equipe früh in Rückstand, wie zuletzt nach einem schwachen Startdrittel mit einer 0:2-Hypothek gegen die SCRJ Lakers. Immer wieder Rückständen hinterherrennen zu müssen, kostet Kraft und Nerven. «Wir sind uns eigentlich bewusst, dass das nicht geht», sagt Puhakka. Dass wegen Verletzungen zahlreiche Junge zum Einsatz kommen, lässt er nicht als Ausrede gelten: «Wir sind alles gute Spieler und können jeden Gegner schlagen, wenn wir für das Team spielen.» Nun wartet am Dienstag das enorm wichtige, aber auch unangenehme Spiel gegen das überraschende Ajoie. Für Kloten und Goalgetter Puhakka zählt dort nur eines: von der ersten Sekunde an bereit sein.

Noch näher dran an deinem National-League-Klub

Folge jetzt deinem Lieblingsklub in der National League. So erhältst du auf dich zugeschnittene Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Folge jetzt deinem Lieblingsklub in der National League. So erhältst du auf dich zugeschnittene Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
15
29
39
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
15
3
27
3
SC Bern
SC Bern
14
6
25
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
15
14
24
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
16
-9
24
6
Lausanne HC
Lausanne HC
17
-1
24
7
SCL Tigers
SCL Tigers
16
3
23
8
HC Ajoie
HC Ajoie
16
-2
22
9
HC Davos
HC Davos
16
-8
21
10
EV Zug
EV Zug
10
9
19
11
HC Lugano
HC Lugano
15
-4
19
12
EHC Biel
EHC Biel
15
-3
19
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
16
-15
17
14
EHC Kloten
EHC Kloten
16
-22
15
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen