Fribourg in der Krise
Wie lange darf Dubé noch verlieren?

Sechs Heimpleiten in Serie – die direkte Playoff-Qualifikation von Fribourg ist in grosser Gefahr. Dennoch darf Trainer Christian Dubé weitermachen.
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Gottéron-Präsident Hubert Waeber sagt, dass er nichts von Schnellschüssen hält.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
Bruno Hayoz

Gottéron kommt nicht mehr vom Fleck. Dreimal in Serie haben die Drachen verloren, gar sechs Pleiten in Serie sind es auf eigenem Eis. Muss Trainer Christian Dubé um seinen Job bangen? Zumindest noch nicht. Dass Dubé am Dienstag in Zug an der Bande steht, ist gemäss Verwaltungsratspräsident Hubert Waeber sicher. «Schnellschüsse bringen ohnehin nichts und ich bin sicher, dass Christian Dubé das Team aus der Krise führen kann», sagt der Fribourg-Boss.

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Fribourg-Gottéron – SCRJ 2:6:Lammer kurvt, Cajka trifft, Fribourg staunt

Mit Kritik spart Waeber aber nicht. «Das Team hat mich in den letzten Spielen bitter enttäuscht. Da stimmte die Einstellung nicht immer. Das muss sich ändern», sagt der 61-Jährige.

Gottéron erspielt sich zwar Chancen, trifft aber das Tor nicht. Oder besser gesagt: nicht ins Tor. Bei den letzten Pleiten in Biel (0:3) und gegen die SCRJ Lakers (2:6) setzten die Fribourger den Puck siebenmal an die Torumrandung. Zu den Mängeln im Abschluss kommen Aussetzer in der Defensivarbeit.

«Führungsspieler müssen den Karren aus dem Dreck ziehen»

Dubé nimmt die Führungsspieler in die Verantwortung. «Die müssen jetzt den Karren aus dem Dreck ziehen und vorneweg marschieren. Wir haben in letzter Zeit viel geredet. Jetzt müssen sie liefern.»

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Voll am Knie getroffen:Ex-Nati-Captain Diaz muss nach diesem Schuss vom Eis

Am Dienstag kommt es in Zug zum grossen Showdown um den letzten direkten Playoff-Platz. Meister Zug, der am Sonntagabend bei den ZSC Lions antritt, liegt noch drei Punkte hinter Gottéron. In der momentanen Verfassung werden es die Saanestädter aber schwer haben, noch Punkte einzufahren. «Wir brauchen mehr Engagement vor beiden Toren und die kleinen Sachen müssen wir richtig machen», fordert Dubé.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
13
24
33
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
13
3
24
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
14
0
24
4
SCL Tigers
SCL Tigers
14
5
22
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
13
13
21
6
Lausanne HC
Lausanne HC
15
0
21
7
SC Bern
SC Bern
12
2
20
8
HC Davos
HC Davos
14
-6
19
9
HC Ajoie
HC Ajoie
14
-4
19
10
HC Lugano
HC Lugano
13
0
18
11
EV Zug
EV Zug
8
11
16
12
EHC Biel
EHC Biel
13
-5
16
13
EHC Kloten
EHC Kloten
14
-24
12
14
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
14
-19
11
Playoffs
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