Karriere noch nicht zu Ende
Sprunger erzürnt Rappi mit einer Schwalbe, bleibt aber im Rennen

Fribourg wehrt den ersten Matchpuck der Lakers ab und erzwingt so ein Spiel 7 am Mittwoch. Die Serie bleibt aber nach dem vierten Auswärtssieg unberechenbar.
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Rappi-Topskorer Tyler Moy fehlt überraschend verletzt.
Foto: keystone-sda.ch

Gottéron-Captain Sprunger drohte das gleiche Schicksal wie vor zwei Wochen SCB-Boss Lüthi: ein sang- und klangloses Ende in Rapperswil-Jona. Und der 40-Jährige schiesst sich dabei beinahe selbst in den Fuss. Als sein Team nach dem Startdrittel 2:0 führt, hebt er in einem Duell mit Verteidiger Larsson ab.

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Keine Strafe für eine Schwalbe:Lässt sich hier Routinier Sprunger zu theatralisch fallen?

Der Schwede muss auf die Strafbank und die Fans toben, als sie die Wiederholung der Szene mehrfach auf dem Video-Würfel sehen. Sprungers Schwalbe weckt das Publikum und den Gegner. Und im weiterhin desolaten Gottéron-Powerplay, das immer noch torlos ist, passiert es: Die Lakers buchen ihren zweiten Shorthander der Serie. Wie schon im Spiel 1 trifft Zangger. Er leitet den Konter mit einem gewonnen Zweikampf gegen De la Rose ein und verwertet Henauers Zuspiel.

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Gottéron-Import übertreibt es:Rau checkt Henauer und hievt ihn gleich über die Bande

Die St. Galler bekommen Aufwind und machen Druck. Der Ausgleich fällt aber nicht. Auch im weiterhin zahnlosen Powerplay nicht, wo die Absenz von Topskorer Moy besonders zu spüren ist. Der Nati-Stürmer dürfte sich am Samstag in der Endphase verletzt haben, als Teamkollege Maier nach einem Bully Fribourgs Rau auf sein rechtes Bein gewuchtet hatte. Dann spaziert De la Rose kurz vor Drittelsende übers Feld und bezwingt Goalie Nyffeler zum 3:1. Es ist erst der zweite Schuss der Gäste aufs Tor im Mittelabschnitt.

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Topskorer nicht auf Matchblatt:Hat sich Rappi-Star Moy hier gravierend verletzt?

In der Schlussphase wird es nach einem Restausschluss von Gottéron-Abräumer Nemeth (Crosscheck gegen Taibel) noch einmal munter. Doch die Lakers können die grosse Strafe selbst in doppelter Überzahl (und ohne Goalie) nicht nutzen.
So muss Rappi der guten Phase nach Sprungers Schwalbe, ihrem Überzahlspiel und der Hypothek des Startdrittels nachtrauern. Da ging das Rönnberg-Team durch einen von Rappi-Stürmer Hofer abgelenkten Kapla-Schuss in Führung. Dann doppelte Borgström nach, als ihn Bertschy mit einem grandiosen Steilpass lancierte.

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Sicherungen durchgebrannt:Nemeth attackiert Taibel mit einem doppelten Crosscheck

Fribourg erzwingt so ein siebtes Spiel. Dass die Drachen dabei nicht restlos überzeugen, spielt keine Rolle. Nach bereits vier Auswärtssiegen in der Serie bleibt der Ausgang aber weiter offen. Immerhin steht nun fest, dass man Sprunger mindestens noch einmal sehen wird.

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Schmerzhafte Szene für ihn:SCRJ-Verteidiger Dufner schleppt sich einbeinig vom Eis
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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
Playoffs
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