Ausgleich in der Finalserie
Knak macht klar: Davos lässt sich nicht mehr alles bieten

Viertes Finalspiel, vierter Auswärtssieg. Der HCD gleicht die Serie dank einem Treffer von Parrée und einem sicheren Goalie Aeschlimann auf 2:2 aus.
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Obwohl Gottéron reichlich Unruhe vor dem HCD-Tor stiftet, gibts an Goalie Sandro Aeschlimann kein Vorbeikommen.
Foto: keystone-sda.ch

Wie man Gänsehaut erzeugt wissen sie in Freiburg. Die Stimmung ist schon vor dem Spiel elektrisierend. Als es losgeht, kocht die Leidenschaft zuweilen über. Da kreischt dann schon mal ein Kind oder eine ältere Dame, wenn es vor einem der beiden Tore brenzlig wird. Und als das este Drittel durch ist, entlädt sich der Volkszorn.

Der Grund? Nati-Stürmer Knak hat kurz davor gleich doppelt zugeschlagen. Erst checkt er Seiler hart, aber korrekt gegen die Bande. Dann gibt es für Streule mehrfach auf die Glocke, als dieser auf ihn losgehen will. Dass der bissige Gottéron-Verteidiger seit dem zweiten Halbfinal-Spiel einen «Aquarium-Helm» als Andenken an den finnischen Riesen Puljujärvi trägt, kümmert Knak nicht.

Der HCD zeigt, dass er sich diesmal nicht mehr alles gefallen lassen will von den Fribourger-Spielern, nachdem Wallmark am Samstag in der zweiten Verlängerung ungestraft den Tschechen Zadina mit einem Stockhieb in die Kniekehle ausser Gefecht gesetzt hatte, sodass er diesmal durch Tambellini vertreten wird. Mit dem Duo Streule/Seiler kommen zwei am Kassenhäuschen beim künftigen ZSC-Stürmer vorbei, die in der Finalserie die Davoser Stars unaufhörlich gepiesakt und provoziert hatten.

Zu diesem Zeitpunkt führen die Gäste längst. Erneut ist es keiner der ausländischen Stars, der trifft. Parrée zelebriert bereits sein zweites Final-Tor, nachdem er davor die ganze Saison in 58 Spielen keinen Treffer erzielt hatte.

Der Sohn eines holländischen Hotelliers, der nebenbei seit 16 Jahren Teamfotograf beim HCD ist, läuft dabei Kapla davon und bezwingt Berra mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte. Der 23-Jährige spielte zwei Jahre in Schweden, ehe er 2024 zu seinem Stammklub zurückkehrte.

Ansonsten sind bei den Davosern, bei denen Center Corvi nach einer Nackenverletzung und über drei Monaten sein Comeback gibt und in der Defensive einige gute Momente hat, Offensivaktionen rar. So kommen im Startdrittel nur drei Schüsse aufs Tor von Berra.
Fribourg rennt an, Davos verteidigt und Aeschlimann, der am Mittwoch bei den Gegentoren nicht gut ausgesehen hatte, ist stets auf dem Posten. Auch weil die Schüsse zu wenig präzis sind. Das Verhältnisse der Abschlüsse aufs Tor lautet nach zwei Abschnitten 30:11.

Die Fribourger haben dann aber Glück, dass ein Tor von Kessler nach einer Coaches Challenge aberkannt wird. Denn Nemeth hatte Waidacher, der dann in Berra rutschte, zumindest aus der Bahn geworfen. Bereits im ersten Spiel des Finals hatte das gleiche Schiri-Duo (Kaukokari/Borga) das 3:3 von Lemieux nach einer Challenge wegen Torhüter-Behinderung annulliert. Doch der HCD hat das Spiel dann besser im Griff, bringt die knappe Führung über die Zeit und gleicht die Serie auf 2:2 aus.

Fans: 9372 (ausverkauft).
Tor: 5. Parrée (Barandun) 0:1.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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6
12
18
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
6
1
11
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
6
-2
9
4
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
6
-3
9
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
6
0
8
6
HC Ajoie
HC Ajoie
6
-1
8
7
EV Zug
EV Zug
4
6
7
8
SC Bern
SC Bern
4
3
7
9
EHC Biel
EHC Biel
5
4
7
10
HC Davos
HC Davos
6
-4
7
11
Lausanne HC
Lausanne HC
5
-4
6
12
SCL Tigers
SCL Tigers
6
-4
6
13
EHC Kloten
EHC Kloten
6
-7
6
14
HC Lugano
HC Lugano
4
-1
5
Playoffs
Qualifikationsspiele
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