Zug zittert trotz 4:0-Führung
Genoni profitiert von «im Zweifel für den Goalie»

Der EVZ besiegt Biel mit 4:3. Dass ein Biel-Tor aberkannt wird, erscheint zunächst als Randnotiz, macht aber am Ende den Unterschied.
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Die drei Punkte bleiben in Zug.
Foto: keystone-sda.ch
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Das gibt Trainer Liniger Luft: Der EV Zug fährt nach dem Erfolg gegen die ZSC Lions (3:2 n.P.) gegen Biel den nächsten Sieg ein. Dabei schiesst Aushilfs-Verteidiger Senteler den EVZ in Führung. Der zuletzt so starke Goalie Säteri lässt den Puck durchflutschen. Beim zweiten Gegentreffer ist der Finne dann machtlos. Martschini trifft im Powerplay mit einem Onetimer, nachdem er zuletzt sieben Spiele ohne Treffer geblieben war.

Ansonsten können sich die Zuger auf einen Genoni in Bestform verlassen. Und als der dreifache WM-Silberheld durch Hofer bezwungen wird, nimmt Liniger seine Coach’s Challenge. Die Schiedsrichter annullieren den Treffer, weil Hultström das Goalie-Denkmal im Torraum touchiert hat, und argumentieren, dass man im Zweifel für den Goalie entscheide. Der Rechtsgrundsatz «in dubio pro reo», im Zweifel für den Angeklagten (in diesem Fall Hultström), scheint im Hockey nicht zu gelten. Ein Entscheid, der in den Augen von Biel-Coach Filander für Fragezeichen sorgt.

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«Im Zweifel pro Goalie»:Bieler-Treffer wird nach Coaches Challenge aberkannt

Nach der Pause sogt Tatar mit einem Abstauber-Tor für vermeintlich klare Verhältnisse, ehe Senteler im Stil von Verteidiger-Legende Nummelin hinter dem Gehäuse durchtanzt und seinen dritten Punkt bucht – Hultström lenkt den Puck dabei ins eigene Tor. Dem Nati-Stürmer gelingen in einem Spiel so viele Tore wie in der ganzen Saison davor.

Mit einer missglückten Aktion verhindert Genoni seinen dritten Shutout der Saison selbst – Sylvegaard profitiert. Und als Sablatnig sein erstes Saisontor erzielt, wird es noch einmal heiss. Liniger nimmt sein Timeout, was den Anschlusstreffer von Cattin nicht verhindert. Doch der EVZ bringt den Sieg zitternd über die Zeit.

Fans: 7450
Tore: 5. Senteler (Stadler, Kubalik) 1:0. 13. Martschini (Graham, Senteler/PP) 2:0. 21. Tatar (Kubalik, Balestra) 3:0. 39. Senteler (Eggenberger/Eigentor Hultström) 4:0. 46. Sylvegaard (Dionicio) 4:1. 49. Sablatnig (Bärtschi) 4:2. 56. Cattin (Dionicio, Bärtschi) 4:3.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
6
12
18
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
6
1
11
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
6
-2
9
4
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
6
-3
9
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
6
0
8
6
HC Ajoie
HC Ajoie
6
-1
8
7
EV Zug
EV Zug
4
6
7
8
SC Bern
SC Bern
4
3
7
9
EHC Biel
EHC Biel
5
4
7
10
HC Davos
HC Davos
6
-4
7
11
Lausanne HC
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5
-4
6
12
SCL Tigers
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6
-4
6
13
EHC Kloten
EHC Kloten
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-7
6
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HC Lugano
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4
-1
5
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