ZSC bodigt den SCB im Nachsitzen
Grant setzt dem Berner Aufstand ein Ende

Die ZSC Lions haben an diesem Sonntag lange alles unter Kontrolle – und finden sich plötzlich doch in der Overtime wieder. Doch im Nachsitzen hat der SCB in dieser Saison einfach kein Rezept für den Erfolg.
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Die ZSC Lions gewinnen am Sonntag den Eishockey-Klassiker gegen den SCB.
Foto: keystone-sda.ch

ZSC Lions – Bern 4:3 n.V.

Nach dem 1. Drittel führen die ZSC Lions 2:0. Dabei hat der SCB weit mehr vom Spiel (20:7 Torschüsse) und mehr Chancen. Doch Goalie Zumbühl, der den kranken Meistergoalie Hrubec vertritt, zeigt mehrere starke Paraden. Und auf der anderen Seite sind die Zürcher kaltblütiger und glücklicher. Denn vor Webers 1:0, leistet sich erst Malgin ein ungeahndetes Beinstellen gegen Baumgartner und dann stösst Riedi den Berner Merelä in Goalie Reideborn, der aber ohnehin geschlagen ist.

Der SCB verzichtet auf eine Coach’s Challenge. Nicht so beim zweiten ZSC-Treffer durch Andrighetto. Der Torschütze dürfte zwar höchstwahrscheinlich im Offside stehen, als Malgin ins Angriffsdrittel eindringt, doch das ist auf dem Video nicht erkennbar, weil das Bild an der entscheidenden Stelle abgeschnitten ist. So zählt der Treffer.

Beim dritten ZSC-Tor müssen sich die Berner an der eigenen Nase nehmen. Nemeth sitzt noch auf der Strafbank, weil er zuvor zu heftig reklamiert hat, als Baltisberger einen Schuss von Lehtonen ablenkt.

Die Gäste kommen erst kurz vor der zweiten Pause zu einem Tor. Merelä trifft dabei herrlich aus der Drehung. Und kaum hat der Schlussabschnitt begonnen, verkürzt Sablatnig. Und der Viertlinien-Stürmer doppelt wenig später nach einem Vorstoss von Nemeth nach. Der SCB hat gar den Führungstreffer auf dem Stock. Doch Merelä trifft in Unterzahl nach einem missglückten Ausflug des ansonsten grossartigen Zumbühl das leere Tor nicht.

Die Entscheidung der spektakulären Partie fällt erst in der Verlängerung, als Malgin den Turbo zündet und Grant seinen Pass verwertet. So verlieren die Berner auch das siebte Spiel der Saison, in dem sie in die Overtime müssen.

12’000 Fans

Tore: 7. Weber (Andrighetto, Riedi) 1:0. 16. Andrighetto (Malgin, Riedi) 2:0. 34. Baltisberger (Lehtonen, Riedi/PP) 3:0. 39. Merelä (Czarnik) 3:1. 42. Sablatnig (Vermin, Loeffel) 3:2. 46. Sablatnig (Nemeth) 3:3. 64. Grant (Malgin) 4:3.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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