Eigener Sohn plötzlich im Profikader
Headcoach Linigers heisser Tanz am Schluefweg

Beim EHC Kloten erhielt Trainer Michael Liniger unverhofft ein Stürmertalent – seinen Sohn Elia. Für beide eine besondere Konstellation, vor allem mit Blick auf unliebsames Gemunkel.
Kommentieren
1/4
Kloten-Coach Michael Liniger sieht sich einer delikaten Situation konfrontiert.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • EHC Klotens Trainer Michael Liniger coacht seinen 18-jährigen Sohn Elia
  • Elia wurde wegen Verletzungen ins National-League-Team befördert
  • Debüt sorgt für Stolz, aber auch altbekannte Vorwürfe
RMS_Portrait_AUTOR_378.JPG
Marcel AllemannReporter Eishockey

Sie sind sich wie aus dem Gesicht geschnitten, doch die neue Rollenverteilung beim EHC Kloten birgt Zündstoff: Cheftrainer Michael Liniger hat plötzlich seinen 18-jährigen Sohn Elia im Kader der ersten Mannschaft. Eigentlich war das Stürmertalent fest für die U21 eingeplant, ehe Verletzungen die Pläne umstiessen und ihn direkt ins Scheinwerferlicht der National League katapultierten.

«Es ist sehr speziell, den eigenen Vater als Trainer zu haben», gesteht Elia nach seinem überraschenden Blitzstart auf höchster Stufe. Und für den Papa? Eine Gratwanderung.

Zwischen Stolz und Professionalität

Natürlich freut sich dieser für seinen Sprössling und ist stolz darauf, dass er in der höchsten Schweizer Liga auf dem Eis steht. Trotzdem spricht er von einer Herausforderung, gerade hinsichtlich Vorwürfen in Richtung Vetternwirtschaft. Wie also damit umgehen? Liniger Senior nennt eine simple Lösung. Leicht ist der professionelle Umgang mit seinem Sohn dadurch dennoch nicht. Also setzt er auf für Cheftrainer atypische Massnahmen.

Hinzu kommt Assistent Marcel Jenni, der kurzerhand über den Kopf seines Chefs entschied, obwohl dieser meinte: «Das kannst du nicht tun!». Worum es dabei ging, welchen weit entfernten Traum Elia Liniger hegt und wie sein Vater sein National-League-Debüt erlebte, liest du nur im exklusiven B+-Artikel.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
4
8
12
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
4
2
8
3
EV Zug
EV Zug
3
8
7
4
SC Bern
SC Bern
3
4
6
5
EHC Kloten
EHC Kloten
4
0
6
6
Lausanne HC
Lausanne HC
4
-2
6
7
HC Lugano
HC Lugano
3
1
5
8
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
4
0
5
9
HC Ajoie
HC Ajoie
4
-1
5
10
EHC Biel
EHC Biel
3
0
4
11
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
4
-5
4
12
HC Davos
HC Davos
4
-5
4
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
4
-5
4
14
SCL Tigers
SCL Tigers
4
-5
2
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen