Trotz lukrativer Offerten
Lakers können Moy halten – das sind die Gründe

Trotz lukrativer Offerten der Konkurrenz: Nati-Stürmer und Goalgetter Tyler Moy hat seinen Vertrag bei den Lakers verlängert. Auch, weil man mit Geld Hockey- und Lebensglück nicht kaufen kann.
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Tyler Moy hat bei den Lakers seine Qualitäten bewiesen und das Interesse der Konkurrenz geweckt.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • Tyler Moy schlägt lukrative Offerten anderer Klubs aus
  • Der Lakers-Stürmer schätzt die Klub-Philosophie
  • Um seine Bestleistung abrufen zu können, muss er sich wohlfühlen
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Seine Qualitäten hat Tyler Moy bei den Lakers schon ausreichend bewiesen. Tun das Spieler bei kleineren Klubs, ist die Folge oft dieselbe: Sie werden von der Konkurrenz mit grösserem Portemonnaie abgeworben. Diese Befürchtung kursiert nach letzter Saison auch am Obersee. Dass sich der Doppelbürger (Schweiz/USA) nun für den Verbleib in Rapperswil entschieden hat, hat nicht nur mit seiner sportlichen Rolle im Team, sondern auch mit seiner Persönlichkeit zu tun.

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«Es ist besonders hier»:Tyler Moy spricht über seine Vertragsverlängerung

Der 29-Jährige, der von 2013 bis 2017 an der Harvard-Universität studiert und gespielt hat, will sich stetig weiterentwickeln und zur besten Version seiner selbst werden. Jedoch nicht nur sportlich, sondern auch als Mensch. Das kann er bei den Lakers, weil Wertschätzung, Umfeld, Klub-Philosophie und Arbeitsweise für ihn stimmen. Und Trainer Stefan Hedlund (49, Sd) den Platz für ihn im Team gefunden hat. Kurzum: Moy weiss, was er in Rappi hat und dass es ihm guttut.

Während Schweizer ähnlichen Alters in den letzten Wochen Mehrjahresverträge bei Grossklubs angestrebt und unterschrieben haben, verlängert Moy für eine Saison beim SCRJ. Er ist ein Spieler, der sich wohlfühlen muss, um Leistung bringen zu können. «Ich kenne meine Fähigkeiten. Natürlich könnte ich zu anderen Teams wechseln und auch gut spielen», erklärt er, «aber wenn ich mich an einem Ort glücklich fühle, ist die Leistung automatisch besser.» Deshalb käme für ihn ein Entscheid rein aus finanziellen Gründen nie infrage. Geld spiele eine Rolle im Leben, aber für ihn seien in seiner momentanen Phase andere Werte wichtiger.

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SCRJ Lakers – SCL Tigers 4:1:Grandioses Moy-Solo reisst die Fans von den Sitzen

Der Goalgetter beschreibt sich selbst als tiefgründigen Menschen, der immer das Gesamtbild betrachte. Deshalb habe er für den Entscheid auch Zeit gebraucht, «es war ein langer Prozess. Es gibt viele Faktoren, die das Leben beeinflussen.» Moy ist sich auch bewusst, dass es ein unkonventioneller Beschluss ist. Aber auch hier: Er muss sich wohlfühlen damit, weil er sich noch weiter verbessern möchte. Denn: Der Traum von der NHL lebt noch. Als Leistungsträger mit viel Verantwortung bei den Lakers bleibt er auch für die Schweizer Nati ein Thema und kann die Nomination fürs WM-Turnier anpeilen.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
SCL Tigers
11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
7
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
8
Lausanne HC
Lausanne HC
11
-4
15
9
SC Bern
SC Bern
9
1
14
10
EV Zug
EV Zug
7
10
13
11
HC Davos
HC Davos
11
-4
13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
11
-14
11
13
EHC Biel
EHC Biel
10
-4
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
11
-17
9
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