Der Skorer vom Dienst
Ohne Arcobello geht beim SCB nichts

Mark Arcobello hat längst in Lugano unterschrieben. Und trotzdem hält der Liga-Topskorer den SCB im Playoff-Rennen.
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Mark Arcobello hält den SCB im Playoff-Rennen.
Foto: keystone-sda.ch
Angelo Rocchinotti

Im Oktober unterschrieb Mark Arcobello (31) in Lugano einen Dreijahresvertrag. Dem SCB-Star winkt nicht nur ein fürstliches Gehalt. Er wird obendrein auch noch in einem Maserati – beim SCB fahren sie Peugeot – durch die Stadt cruisen können. Rosige Aussichten, die auf Arcobellos Leistungen keinen Einfluss haben.

Der Stürmer ist der stärkste Skorer der Liga, glänzt als Torschütze (15 Tore) und Vorbereiter (27 Assists) – und hat in den letzten Partien gegen Fribourg und Lausanne zwei Mal in der Overtime den Siegtreffer vorbereitet.

«Müssen mutig sein, Risiken eingehen»

«Er wirkt in einem Meer Verunsicherter wie eine Insel des Selbstvertrauens», schrieb die «Berner Zeitung» kürzlich treffend. «Es ist mein Job, auf höchstem Niveau zu spielen», sagt Arcobello lapidar. «Wir müssen mutig sein und Risiken eingehen.»

Arcobellos Leistungen überraschen Sportchef Alex Chatelain nicht: «Sie entsprechen seinem Charakter. Er will immer gewinnen, gibt alles dafür.» Am Dienstag rutschte der Meister, der erst am Samstag gegen Servette wieder im Einsatz steht, abermals unter den Strich. Kaum auszumalen, wo Bern ohne Arcobello stünde.

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