Captain Merelä rettet Sieg
SCB verbummelt einen Punkt

Erstmals seit drei Jahren gewinnt der SCB wieder ein Heimspiel gegen Lugano. Doch das Team von Serge Aubin geht dabei zu früh vom Gaspedal und gewinnt erst in der Overtime.
Merelä sichert dem SCB den Zusatzpunkt in der Verlängerung.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Der SCB dominiert Lugano im ersten Abschnitt nach Belieben, vergibt aber zahlreiche Chancen. 15:1 beträgt das Verhältnis der Schüsse aufs Tor. Und als Emil Bemström kurz vor der ersten Pause doch noch trifft, erkennen die Schiedsrichter im Video, dass der Schwede den Puck ins Tor gekickt hatte.

Die Berner bleiben aber auch danach am Drücker und stellen den Gegner, der sich mit der Zuschauerrolle begnügt, mit ihrem Forechecking und ihrer Spielkontrolle vor Probleme. Interessant ist dabei auch, dass Trainer Serge Aubin mit Topskorer Ian Mitchell und Rodwin Dionicio ,wie schon beim Sieg in Davos, ein Verteidiger-Paar zusammenstellt, das seine Qualitäten vor allem im Spiel mit dem Puck hat und diese gemeinsam auch ausspielt.

Ein Vorstoss von Dionicio ist es dann auch, der dem Gastgeber den überfälligen Führungstreffer einbringt. Der Appenzeller spielt zurück auf Mats Alge, der Niklas Schlegel bezwingt.

Danach stellt der SCB seine Angriffsbemühungen aber zunehmend ein. Zunächst wird das Forechecking nicht mehr forciert und den Angriffen fehlt die Dringlichkeit. Später schalten die Berner komplett in den Verwaltungsmodus. So kommt Lugano ins Spiel. Die verletzungsgeschwächten Tessiner, bei denen neu auch Captain Calvin Thürkauf fehlt, machen dabei allerdings keinen besonders gefährlichen Eindruck. Bis Knipser Jere Innala nach starker Vorarbeit von Rasmus Kupari mit seinem zehnten Saisontor Goalie Connor Hughes bezwingt.

Die Berner versuchen danach Versäumtes nachzuholen und schalten wieder in den Vorwärtsgang. Und in der Verlängerung rettet Waltteri Merelä mit einer schönen Aktion noch den Sieg, nachdem sich Olle Lycksell den Puck von Rodrigo Abols abjagen lässt.

Der SCB gewinnt damit erstmals seit 2023 daheim gegen Lugano und rückt auf den dritten Platz vor, muss sich aber darüber ärgern, die Bianconeri zurück ins Spiel gelassen zu haben.

Fans: 16’606

Tore: 25. Alge (Dionicio) 1:0. 55. Innala (Kupari, Shore) 1:1. 64. Merelä (Mitchell, Abols) 2:1.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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15
29
39
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
15
3
27
3
SC Bern
SC Bern
14
6
25
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
15
14
24
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
16
-9
24
6
Lausanne HC
Lausanne HC
17
-1
24
7
SCL Tigers
SCL Tigers
16
3
23
8
HC Ajoie
HC Ajoie
16
-2
22
9
HC Davos
HC Davos
16
-8
21
10
EV Zug
EV Zug
10
9
19
11
HC Lugano
HC Lugano
15
-4
19
12
EHC Biel
EHC Biel
15
-3
19
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
16
-15
17
14
EHC Kloten
EHC Kloten
16
-22
15
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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