«Die Gegner sind nicht das Problem, sondern unser Team»
2:00
Domenichelli spricht Klartext:«Die Gegner sind nicht das Problem, sondern unser Team»

Der HC Lugano taumelt tiefer in die Krise – Sportchef kritisiert seine Stars
«Die Spieler haben jetzt die Wahl …»

Der HC Lugano steckt tief in der Krise. Im MySports-Interview mit Sportchef Hnat Domenichelli kriegen vor allem die Spieler ihr Fett weg.
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Lugano-Sportchef Hnat Domenichelli sagt, es liege am Willen der Spieler.
Foto: PIUS KOLLER
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Grande Tristezza beim einstigen Grande Lugano!

Die Bianconeri sind derzeit die Sorgenkinder der National League. Nacheinander hat man diese Woche gegen die SCL Tigers (3:5), Ajoie (4:5 n.V.) und Fribourg (3:5) verloren und sitzt auf Rang 13 in der Tabelle fest. Sogar noch hinter Kantonsrivale Ambri.

Dazu hat sich Trainer Luca Gianinazzi (31) am Samstag gegen Fribourg in der Goalie-Frage heftigst verpokert. Nach über einem Monat Tribünen-Dienst stellte er plötzlich den Slowaken Adam Huska ins Tor, um diesen dann nach 20 Minuten und einem 1:3-Rückstand sogleich wieder rauszunehmen. Souverän ist anders.

Höchststrafe für Goalie Huska bei Blitz-Rückkehr
2:02
Lugano – Fribourg 3:5:Höchststrafe für Goalie Huska bei Blitz-Rückkehr

Zudem steigt auch der Druck der Fans, die am Samstag aus Protest gegen die unwürdigen Leistungen in den ersten 10 Minuten streikten. Der Krisenmodus hat Lugano fest im Griff.

Nach der Partie gegen Gottéron erklärt sich Sportchef Hnat Domenichelli gegenüber MySports. Und er geht dabei auch auf seine eigenen Stars los.

«Wenn das Team spielen will, dann spielt es auch», sagt er und verweist dabei auf den 3:1-Sieg im Derby gegen Ambri. «Doch was wir heute gesehen haben, das ist nicht das wirkliche Team und wir müssen herausfinden, woran das liegt.»

Tatsächlich datiert Luganos letzter Sieg vom 22. November im Derby. Seither setzte es vier Pleiten mit teils unerklärlichen Leistungsschwankungen ab. «Es ist irrelevant, gegen wen wir spielen, wenn wir unserem Plan nicht folgen», sagt Domenichelli dazu.

Wie es jetzt weitergeht? «Die Spieler haben nun die Wahl, ob sie kämpfen und für das nächste Spiel gegen Rapperswil bereit sein wollen.» Dieses steigt am Mittwoch.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
49
63
108
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
49
45
94
3
ZSC Lions
ZSC Lions
49
28
85
4
HC Lugano
HC Lugano
49
31
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
49
2
82
6
Lausanne HC
Lausanne HC
49
22
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
49
-11
73
8
EV Zug
EV Zug
49
-14
73
9
SC Bern
SC Bern
49
-7
66
10
EHC Biel
EHC Biel
49
-21
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
49
0
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
49
-18
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
49
-49
54
14
HC Ajoie
HC Ajoie
49
-71
39
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