EVZ wird vorgeführt
Davos steht mit einem Bein im Halbfinal

Der HC Davos überfährt den EV Zug im dritten Playoff-Viertelfinal-Spiel. Nach dem vierten Tor im Startdrittel hat Zug-Goalie Genoni bereits Feierabend.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey
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Grosser Jubel bei Yannick Frehner und den HCD-Fans.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Zweimal ist der EVZ auf Tuchfühlung mit dem Titelfavoriten, zweimal verlangt er den Davosern alles ab – dennoch sind es die Bündner, die in dieser Viertelfinal-Serie 3:0 in Führung gehen. Die Zuger Reaktion im dritten Duell? Zu übermütig. Deshalb überschlagen sich die Ereignisse. Drei Strafen, drei Gegentore, und noch nicht mal neun Minuten sind gespielt.

Sklenicka sieht nach seinem Check an Lemieux das 0:1 von der Kühlbox aus, Künzle nach seinem Beinstellen an Zadina das 0:2. EVZ-Leistungsträger, die eigentlich mit anderen Aktionen auffallen sollten. Apropos: Nach dem vierten Gegentor und einer Viertelstunde endet der Einsatz von Goalie Genoni, der durch Wolf ersetzt wird.

Kurzes Aufbäumen

Es ist ein Auftritt der Zuger, der Fragezeichen hinterlässt. Hat Trainer Groulx im letzten Spiel mit Kubaliks Ersatzrolle den Bogen überspannt statt ein Zeichen gesetzt? Der tschechische Goalgetter spielt zwar wieder und rackert unübersehbar auch aktiver für die Defensive, aber gegen diesen HCD ist kein Kraut gewachsen.

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HCD-Frehner mit Drohung:«Daran wollen wir anknüpfen»

Ein kurzes Aufbäumen gelingt den Zugern noch, weil Parrée Torschütze Lindemann nicht genügend abdeckt. Und Rivas Distanzschuss landet in den Maschen, das 2:5 zählt, obwohl EVZ-Schwede Wingerli durch den Torraum von Aeschlimann fährt und ihn an der Fanghand berührt. Die Refs wollen bei ihrer Video-Konsultation nichts Verdächtiges gesehen haben. Der HCD-Goalie beschwert sich nach dem Entscheid umgehend bei Schiri Dipietro.

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HCD-Goalie kann es nicht fassen:Wird hier dem EVZ ein Tor geschenkt?

Ausländer-Luxusproblem umgangen

Für die erfolglose Coaches Challenge gibts eine Strafe – und eine Portion Karma: Ryfors gelingt der Shorthander in Baseball-Manier. Die Davoser Abreibung nimmt kein Ende. Der HCD ist sattelfest, kreativ, diszipliniert, entschlossen, präzise. Trainer Holden geht mit seinem Ausländer-Luxusproblem gekonnt um. Lemieux rumpelt vor eigenem Anhang, im feindlichen Zug ist er überzählig. In Spiel eins kriegt Nervenbündel Zadina eine Pause, in Spiel drei der umtriebige Tambellini. Die Gründe dafür sind ihnen klar. Die Ursache ist keine Massnahme, sondern höchstens Energie-Management.

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Zug-Diaz macht Kampfansage:«Wir gehen nochmals voll an die Säcke»

Nach Zugs ersten zwei Auftritten hat man eine Überraschung noch für möglich gehalten. Nach dem dritten muss Trainer Groulx die Antwort auf die Frage finden, wie sein Team die Serie noch drehen soll – gegen diesen HCD mit vier Halbfinal-Pucks.

Fans: 6006
Tore: 5. Nussbaumer (Andersson, Stransky/PP) 1:0. 6. Stransky (Nussbaumer/PP) 2:0. 9. Frehner (Asplund, Ryfors/PP) 3:0. 15. Ryfors (Waidacher, Frehner) 4:0. 25. Dahlbeck (Zadina, Lemieux) 5:0. 30. Lindemann (Leuenberger) 5:1. 34. Riva 5:2. 34. Ryfors (SH!) 6:2. 39. Zadina (Fora, Lemieux) 7:2. 57. Wingerli (Hofmann, Bengtsson) 7:3.

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1
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12
18
2
HC Ambri-Piotta
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6
1
11
3
Genève-Servette HC
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6
-2
9
4
SC Rapperswil-Jona Lakers
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6
-3
9
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
6
0
8
6
HC Ajoie
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6
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8
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4
6
7
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