Davoser wie verwandelt
Erste ZSC-Niederlage ist Tatsache

Die Rekordserie der Zürcher ist gerissen. Ausgerechnet der HCD, den sie vor wenigen Tagen noch schwindlig spielten, ist der erste Bezwinger der ZSC Lions.
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Die Davoser beenden die Siegesserie des ZSC.
Foto: Nico Ilic/freshfocus
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Von harmlos zu beherzt. So lässt sich die Davoser Wandlung vom letzten Duell gegen die ZSC Lions zu diesem am ehesten beschreiben. Bei der 1:5-Heimklatsche am Samstag rennen die Bündner «wie kopflose Hühner» (Zitat Frick) dem Spiel und Rückstand hinterher. Die Zürcher zelebrieren ihre Siegesserie mit dem zwölften Erfolg. Nach der Pleite redet Verteidiger Jung auf «TV Südostschweiz» Klartext, als er sagt, dass das Powerplay himmeltraurig sei und die hochkarätigen Abgänge nicht adäquat ersetzt worden seien. Die deutlichen Worte scheinen gesessen zu haben.

Der HCD lässt sich von den Zürchern – ausser phasenweise von Andrighetto und Malgin – nicht mehr schwindlig spielen. Zwar sind in der Abwehr ab und zu noch Holperer und Fehlpässe zu sehen. Dennoch klemmt der Vorwärtsgang nicht mehr, die Chancen-Erarbeitung läuft geschmeidiger. Dass er so früh im Spiel und halbwegs im Fallen den Führungstreffer erzielt, muss für den davor zu blassen Captain Jäger wie Balsam wirken. Dass Topskorer Zadina kurz vor der Pause auf 2:0 erhöht, lässt den Rekord-Lions die Haare zu Berge stehen. Nicht nur, weil Geering und Lehtonen bei diesem Gegentreffer ihren Job nicht im Griff haben.

Der ZSC legt den nächsthöheren Gang ein. Den gibts bei ihm irgendwie immer noch. Mit einem Trick-Tor bringt Sigrist die Zürcher ran. Er trifft von hinter der Torlinie, indem er einfach an den Schoner von HCD-Keeper Aeschlimann schiesst und der Puck so in den Kasten abgelenkt wird. Weil beim HCD plötzlich aufblitzt, womit er letzte Saison so manchen Gegner genervt hat, ist der Zwei-Tore-Vorsprung wiederhergestellt: Nach einem Puckverlust von Strömwall schalten die Bündner blitzschnell um und kontern sich zum 3:1 durch Frehner, der seidenfein von Zadina angespielt wird.

Sigrist
0:41
Sigrist nach erster ZSC-Pleite:«Der Trainer war nicht so zufrieden»

Soll es tatsächlich der HCD sein, der dem ZSC die erste Saisonniederlage zufügt? In Zürich glaubt man noch nicht so richtig daran und wirft alle Qualitäten nach vorne. HCD-Goalie Aeschlimann wird unter Beschuss genommen, wankt nur noch einmal, als Lehtonen alles in seinen Knaller legt. In der heissen Schlussphase aber halten die Davoser dem Druck stand und stehen als erste ZSC-Bezwinger dieser Saison fest.

Josh Holden
0:57
Holden nach Sieg über den ZSC:«Heute bin ich wirklich stolz auf die Jungs»

Fans: 12'000

Tore: 4. Jäger (Allard, Steiner) 0:1. 20. Zadina (Corvi, Frehner) 0:2. 23. Sigrist (Strömwall, Lehtonen) 1:2. 37. Frehner (Zadina, Egli) 1:3. 45. Lehtonen (Baltisberger, Balcers) 2:3.

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SP
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1
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24
33
2
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13
3
24
3
Genève-Servette HC
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14
0
24
4
SCL Tigers
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14
5
22
5
HC Fribourg-Gottéron
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13
13
21
6
Lausanne HC
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15
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7
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8
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