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Der SCB sichert sich so etwas wie einen Zusatzpunkt im Kampf um die Play-In-Plätze. Zumindest im Vergleich mit Biel. Denn die Stadtberner gewinnen auch das dritte Duell gegen die Seeländer und damit die Saison-Serie, die bei Punktgleichheit massgebend ist.
Miro Aaltonen ist es dabei, der sein Team auf Kurs bringt. Dem Finnen gelingt der frühe Führungstreffer. Es ist erst der dritte Saisontreffer des Routiniers. Doch bereits in den beiden anderen Spielen, in denen der Goalgetter ausser Dienst getroffen hatte, konnte der SCB gewinnen: Beim 2:1 gegen die ZSC Lions und beim 6:2 gegen … Biel. Man stelle sich vor, Aaltonen würde so oft treffen wie letzte Saison, als er in Kloten bis zur Trennung nach der positiven Dopingprobe 20 Tore erzielte.
Bei der Mannschaft von Martin Filander passt zu wenig zusammen. Ihr fehlt im Angriff die Präzision und die Abstimmung. Und immer wieder schleichen sich Fehler ein. So auch, als Topskorer Fabio Hofer im Mitteldrittel den Puck verliert und der SCB den perfekten Konter fährt. Mats Alge und Waltteri Merelä ziehen davon und Alge lässt Goalie Harri Säteri nach einem Doppelpass keine Chance.
Erst in der Endphase kann Biel richtig Druck aufsetzen. Doch erst als Filander seinen Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzt, kann Rodwin Dionicio Goalie Sandro Zurkirchen bezwingen. Zu mehr reicht es aber nicht mehr. So gewinnt der SCB das vierte Auswärtsspiel in Folge und überholt die Bieler am Strich.
Fans: 6556.
Tore: 5. Aaltonen (Ejdsell) 0:1. 36. Alge (Merelä, Aaltonen) 0:2. 58. Dionicio (Haas/ohne Goalie) 1:2.
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System-Überlastung, aber (noch) kein -Ausfall. Die Zuger versuchen, irgendwie durch ihr Mammutprogramm zu kommen. Mehr schlecht als recht, zumindest, was die Punkte-Ausbeute anbelangt. Vor dem Duell gegen die ZSC Lions hat der EVZ vier Niederlagen in Folge gefasst.
Der verletzte Verteidiger Raphael Diaz steht seit dem 23. Dezember zu Genesungszwecken (nach Schädigung des Gleichgewichtsorgans) an der Bande und hat da den letzten Sieg seines Teams gesehen. Der 40-Jährige hat in seiner Karriere schon so manche Krise durchgemacht. Diaz sagt: «Wenns nicht läuft, hilft nur etwas: Ruhe bewahren, sich auf die einfachen Dinge konzentrieren und sie richtig machen.» Doch daran hapert es bereits.
Dass die Zuger physisch wie mental auf den Felgen laufen, hat eine Kettenreaktion zur Folge. Nur schon mit der Angriffsauslösung haben sie Mühe, kommen kaum geordnet aus dem Drittel. Gelingt sie doch mal einigermassen, fehlen Anspielstationen, weil das Timing mit schweren Beinen nicht so ist, wie es sein sollte. Passversuche enden im Nirgendwo, zufälligerweise beim Teamkollegen – oder öfters auch beim Gegner.
Dass die Zürcher die Zuger Überlastung nicht konsequenter ausnützen, spricht nicht für sie. Der ZSC lässt etliche Chancen aus. Auf den Rückstand reagiert er dank Zugs Sklenicka, der den Puck vor Genoni abwehrt – und direkt auf Torschütze Gruber spielt. Und die Passivität in den letzten Powerplay-Sekunden vor dem Zuger 2:1 ist verwunderlich. Die Zürcher schaffen es doch noch, aus den Zuger Unzulänglichkeiten Profit zu schlagen. Ein kurioses Grant-Doppelpack ist entscheidend.
Fans: 7450.
Tore: 12. Leuenberger (T. Geisser) 1:0. 13. Gruber (Malgin) 1:1. 41. Riva (Künzle) 2:1. 58. Grant (PP) 2:2. 63. Grant 2:3.
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In Davos geht die Grippewelle um. Zwar meldet sich im Vergleich zum Vortag (5:1 gegen Lausanne) Nussbaumer zurück, aber neben Topskorer Stransky und Kessler hat es neuerdings auch Fora und Zadina erwischt. Und so kommt der 19-jährige Junior Elia Baumann zu seiner NL-Premiere.
Auch bei den Tigers gibt es mit Goalie Boltshauser, Baltisberger und Rohrbach drei prominente Krankheitsfälle. Und so setzte sich Sportchef Pascal Müller höchstpersönlich ins Auto, um im Schneegestöber nach Chur zu fahren und den an den Swiss-Ligisten ausgeliehenen dritten Keeper Martin Neckar nach Langnau zu chauffieren, damit sich dieser dort auf die Ersatzbank setzen kann.
Daneben kommt der von Örebro zurückgeholte Sean Malone zu seinem Comeback bei den SCL Tigers und als Antrittsgeschenk feiert der Amerikaner mit seinem 100. Einsatz sogleich ein Jubiläum. Doch im Laufe der Partie fällt Malone aus – schon eine Verletzung oder der nächste Kranke?
Für das erste Highlight im Spiel sorgt Juuso Riikola, der die Emmentaler in Führung bringt, indem er nach einem Abschlussversuch seinen eigenen Abpraller verwertet. Eine Wiedergutmachung des finnischen Verteidigers – am Donnerstag beim 1:2 gegen die SCRJ Lakers hatte ein Puckverlust von ihm zur Niederlage geführt.
Es läuft an diesem Abend allgemein geschmeidiger für die um einen Play-In-Platz kämpfenden SCL Tigers. Nachdem die Davoser in Unterzahl gleich zwei Chancen zum Shorthander verdaddeln, schlägt Pesonen im zuerst schwierigen Langnauer Überzahlspiel doch noch mit dem 2:0 zu, indem er HCD-Keeper Aeschlimann austanzt. Doch Corvi bringt die Spannung zurück, als ihm postwendend der Anschlusstreffer gelingt.
Davos schaltet in der Folge auf Offensivbetrieb um, doch mitten in diese Bemühungen platzt Lapinskis mit dem 3:1, wobei er Verteidiger Jung und Aeschlimann nicht sehr vorteilhaft aussehen lässt. Danach fehlt den geschwächten Bündnern dann die Energie und Entschlossenheit, um die zwölfte Saisonniederlage noch abzuwenden.
Fans: 6000.
Tore: 5. Riikola (Meier) 1:0. 34. Pesonen (Kinnunen, Malone/PP) 2:0. 39. Corvi (Gredig) 2:1. 45. Lapinskis 3:1.
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Dass das Powerplay nicht die ultimative Stärke des EHC Kloten ist, ist hinlänglich bekannt. Und an diesem Abend gibt es wieder einmal einen Augenschein davon. In Überzahl geraten die Zürcher Unterländer zunächst in Rückstand. Nach einem Puckverlust an der blauen Linie schalten die Genfer blitzschnell, Vili Saarijärvi orchestriert den perfekten Shorthander und bedient Torschütze Noah Rod mit einem Traumpass.
Danach rückt Kloten-Stürmer Mischa Ramel in den Fokus. Zunächst gelingt dem wirbligen Stürmer mit einem Backhand-Traumtreffer der Ausgleich, danach verursacht er mit einem Fehlpass im Aufbauspiel die neuerliche Genfer Führung – Dave Sutter ist der Profiteur. Doch damit hat es sich noch nicht für Ramel im Fokus – im Schlussdrittel wird er Opfer eines Ellbogenchecks gegen den Kopf von Genf-Stürmer Ignatavicius.
Zum Glück kann Ramel weiterspielen, für Ignatavicius ist die Partie mit einem Restausschluss vorbei. Doch Kloten kann auch die fünfminütige Überzahl nicht für einen Treffer nutzen, scheitert in seiner Sorgendisziplin einmal mehr. Und so kommt es, dass Kloten die zweite Niederlage in Folge einfährt, obwohl es mehr verdient hätte, und nun den Tabellenvorletzten Ambri mit einem Punkt Rückstand im Nacken hat. Derweil ist Servette durch seinen sechsten Sieg in Serie das Team der Stunde – und rückt auf Rang 3 vor.
Fans: 4441.
Tore: 18. Rod (Saarijärvi/SH) 0:1. 21. Ramel (Gignac, Profico) 1:1. 38. Sutter 1:2. 60. Manninen (Puljujärvi, Granlund/PP) 1:3 (ins leere Tor).
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Goalie Melvin Nyffeler (31) ist in Rapperswil-Jona eine Institution, war schon beim Cupsieg und beim Aufstieg 2018 dabei. In Ambri steht er wettbewerbsübergreifend zum 500. Mal im Tor der Lakers. Und lange sieht es so aus, als ob er sein Jubiläum mit einem Sieg feiern könnte.
Matthew Kellenberger bringt Nyffelers Team in Führung. Und auch als Michael Joly per Penalty trifft und Chris DiDomenico Ambri in Führung schiesst, lässt sich Rappi nicht unterkriegen. Beide Mannschaften übertreffen sich zwar dabei, Powerplays (je vier) ungenutzt zu lassen. Doch die St. Galler können wenigstens im Anschluss an ein Überzahlspiel ausgleichen. Victor Rask verwertet dabei einen schönen Pass von Ex-Ambri-Stürmer Philippe Maillet. Und kurz vor der zweiten Pause schiesst Mika Henauer die Gäste wieder in Führung.
Doch Topskorer DiDomenico, der bisher nur drei Treffer auf dem Konto hatte, vermiest Nyffeler das Jubiläum und gleicht aus. Und es kommt noch schlimmer für den Jubilar. In der Overtime hat Dominic Zwerger mit seinem Abschluss Erfolg – auf Vorarbeit von DiDo. So gewinnen die Tessiner zum ersten Mal in dieser Saison gegen die SCRJ Lakers und bleiben nach dem dritten Sieg in Folge in Sichtkontakt mit den Play-In-Plätzen (6 Punkte Rückstand).
Fans: 6553.
Tore: 12. Kellenberger 0:1. 16. Joly (Penalty) 1:1. 25. DiDomenico (D. Wüthrich, Kostner) 2:1. 29. Rask (Maillet, Wetter) 2:2. 39. Henauer (Strömwall) 2:3. 52. DiDomenico (Tierney) 3:3. 63. Zwerger (DiDomenico, Virtanen) 4:3.
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Mehr als zehn Qualifikationsrunden stehen noch aus, dennoch stellt Attilio Biasca am Samstagabend in Lausanne einen persönlichen Torrekord auf. Der Gottéron-Stürmer jubelt in der 14. Minute über seinen elften Saisontreffer. Zuvor in Zug sind ihm 2023/24 zehn und 2024/25 fünf Tore in der jeweiligen Regular Season geglückt. Keine Frage: Der vergangenes Jahr erfolgte Wechsel vom EVZ nach Fribourg hat sich für den 22-Jährigen gelohnt.
Biasca verwertet in Lausanne einen Abpraller bei LHC-Goalie Connor Hughes im Powerplay zum 1:0, nachdem zuvor ein Schuss von Ludvig Johnson noch abgelenkt worden ist. Der 19-jährige Verteidiger Johnson ist wie Biasca auf diese Saison aus der Zentralschweiz zu Gottéron gestossen.
Die Entscheidung in der Vaudoise Aréna führt Fribourg mit einem Doppelschlag im Schlussdrittel innert 39 Sekunden herbei. Erst vollendet Jacob de la Rose eiskalt, als er alleine auf Hughes zustürmt. Dann hat Samuel Walser Glück, dass ein Pass von Julien Sprunger hinter dem Gehäuse am Tornetz hängenbleibt und Hughes dadurch die Orientierung verliert. Hughes' Gegenüber Reto Berra kommt zu seinem fünften Shutout der Saison.
Fans: 9600.
Tore: 14. Biasca (Johnson, Bertschy/PP) 0:1. 55. De la Rose 0:2. 55. Walser (Sprunger) 0:3. 58. Streule 0:4 (ins leere Tor).
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 40 | 47 | 84 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 40 | 34 | 74 | |
3 | Genève-Servette HC | 40 | 7 | 70 | |
4 | Lausanne HC | 40 | 22 | 68 | |
5 | HC Lugano | 38 | 26 | 66 | |
6 | ZSC Lions | 38 | 20 | 63 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 39 | -8 | 62 | |
8 | EV Zug | 38 | -9 | 58 | |
9 | SCL Tigers | 39 | 4 | 54 | |
10 | SC Bern | 39 | -11 | 51 | |
11 | EHC Biel | 39 | -16 | 49 | |
12 | EHC Kloten | 38 | -19 | 46 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 39 | -36 | 45 | |
14 | HC Ajoie | 39 | -61 | 29 |












