Zuger schnuppern kurz am ersten Sieg des Jahres
ZSC-Grant trifft zweimal in seinem Wohnzimmer

Die Zürcher haben Mühe, aus den Zuger Unzulänglichkeiten Profit zu schlagen. Erst ein Doppelpack von Grant in der Schlussphase sichert ihnen den Zusatzpunkt.
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Zug muss sich auch den ZSC Lions geschlagen geben.
Foto: Mike Wiss/freshfocus
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

System-Überlastung, aber (noch) kein -Ausfall. Die Zuger versuchen, irgendwie durch ihr Mammutprogramm zu kommen. Mehr schlecht als recht, zumindest, was die Punkte-Ausbeute anbelangt. Vor dem Duell gegen die ZSC Lions hat der EVZ vier Niederlagen in Folge gefasst.

Der verletzte Verteidiger Raphael Diaz steht seit dem 23. Dezember zu Genesungszwecken (nach Schädigung des Gleichgewichtsorgans) an der Bande und hat da den letzten Sieg seines Teams gesehen. Der 40-Jährige hat in seiner Karriere schon so manche Krise durchgemacht. Diaz sagt: «Wenns nicht läuft, hilft nur etwas: Ruhe bewahren, sich auf die einfachen Dinge konzentrieren und sie richtig machen.» Doch daran hapert es bereits.

Dass die Zuger physisch wie mental auf den Felgen laufen, hat eine Kettenreaktion zur Folge. Nur schon mit der Angriffsauslösung haben sie Mühe, kommen kaum geordnet aus dem Drittel. Gelingt sie doch mal einigermassen, fehlen Anspielstationen, weil das Timing mit schweren Beinen nicht so ist, wie es sein sollte. Passversuche enden im Nirgendwo, zufälligerweise beim Teamkollegen – oder öfters auch beim Gegner.

Dass die Zürcher die Zuger Überlastung nicht konsequenter ausnützen, spricht nicht für sie. Der ZSC lässt etliche Chancen aus. Auf den Rückstand reagiert er dank Zugs Sklenicka, der den Puck vor Genoni abwehrt – und direkt auf Torschütze Gruber spielt. Und die Passivität in den letzten Powerplay-Sekunden vor dem Zuger 2:1 ist verwunderlich. Die Zürcher schaffen es doch noch, aus den Zuger Unzulänglichkeiten Profit zu schlagen. Ein kurioses Grant-Doppelpack ist entscheidend.

Fans: 7450.
Tore: 12. Leuenberger (T. Geisser) 1:0. 13. Gruber (Malgin) 1:1. 41. Riva (Künzle) 2:1. 58. Grant (PP) 2:2. 63. Grant 2:3.

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0:57
EVZ-Leuenberger nach Pleite:«Es ist extrem bitter»
National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
11
21
30
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
12
6
24
3
SCL Tigers
SCL Tigers
12
5
19
4
HC Ajoie
HC Ajoie
13
-3
19
5
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
11
-1
18
6
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
7
Lausanne HC
Lausanne HC
13
-2
18
8
SC Bern
SC Bern
10
2
17
9
HC Davos
HC Davos
12
-3
16
10
HC Lugano
HC Lugano
11
2
15
11
EV Zug
EV Zug
7
10
13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
12
-17
11
13
EHC Biel
EHC Biel
11
-7
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
12
-22
9
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