Wortgefecht zum Playoff-Final
«Davos ist schlagbar – und Gottéron weiss es»

Die Hockey-Reporter Stephan Roth und Grégory Beaud kreuzen wie im Playoff-Final zwischen Davos und Fribourg die Klingen – aber nur verbal in einem Rollenspiel.
Kommentieren
1/5
Davos-Verteidiger Davyd Barandun wird von Fribourg-Stürmer Christoph Bertschy ausgehebelt.
Foto: keystone-sda.ch
Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Davos
Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Davos
Foto: Ringier Medien Schweiz, 19.02.24 Mitarbeiterportrait. Stephan Roth, Stv. Leiter Eishockey–Ressort, Blick.
Träumen reicht nicht für den Titel

Weisst Du Greg, was das Schöne am Eishockey ist? Es gibt immer wieder eine nächste Saison. Für Fribourg bedeutet das, dass der Traum vom ersten Meistertitel auch nach dieser Finalserie leben wird. Und wenns nächstes Jahr nicht klappt, dann vielleicht 2028. Oder 2029. Dieses Jahr kann den HCD auf seiner Mission 32 niemand stoppen.

Leid tut es mir für die grossen alten Männer im Team von Fribourg, die dann nicht mehr dabei sein werden: Julien Sprunger und Reto Berra. Der Gottéron-Goalie, der zu Kloten wechselt, wurde wenigstens 2009 mit Davos Meister. Aber Sprunger wird neben Damien Brunner als der grösste Spieler ohne Titel in die neuere Geschichte eingehen.

Die Finalserie steht zwar erst 1:1. Aber Spiel 2 hat gezeigt, dass Fribourg, wie ich schon sagte, zu labil ist. Ein Team, das bei jedem Schlag, den es einstecken muss, gleich wacklige Beine bekommt, wird nicht Meister.

Trainer Roger Rönnberg sagte, dass er stolz darauf sei, wie seine Jungs auf den Fehlstart reagiert haben. Stolz? Von Gottéron kam zu wenig, um den HCD zu beunruhigen. Vom Titel zu träumen, ist eine Sache, wirklich alles für den Sieg zu mobilisieren, eine andere. Mit Scharmützeln, wenn das Spiel schon abgepfiffen ist, gewinnt man keinen Titel. Ebenso wenig mit dem Versteckspiel um Patrik Nemeth («abwesend»), der am Montag fehlte. Der HCD macht jedenfalls kein Geheimnis daraus, wer verletzt und wer überzählig ist.

Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Davos
Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Davos
Foto: Ringier Medien Schweiz, 19.02.24 Mitarbeiterportrait. Stephan Roth, Stv. Leiter Eishockey–Ressort, Blick.

Weisst Du Greg, was das Schöne am Eishockey ist? Es gibt immer wieder eine nächste Saison. Für Fribourg bedeutet das, dass der Traum vom ersten Meistertitel auch nach dieser Finalserie leben wird. Und wenns nächstes Jahr nicht klappt, dann vielleicht 2028. Oder 2029. Dieses Jahr kann den HCD auf seiner Mission 32 niemand stoppen.

Leid tut es mir für die grossen alten Männer im Team von Fribourg, die dann nicht mehr dabei sein werden: Julien Sprunger und Reto Berra. Der Gottéron-Goalie, der zu Kloten wechselt, wurde wenigstens 2009 mit Davos Meister. Aber Sprunger wird neben Damien Brunner als der grösste Spieler ohne Titel in die neuere Geschichte eingehen.

Die Finalserie steht zwar erst 1:1. Aber Spiel 2 hat gezeigt, dass Fribourg, wie ich schon sagte, zu labil ist. Ein Team, das bei jedem Schlag, den es einstecken muss, gleich wacklige Beine bekommt, wird nicht Meister.

Trainer Roger Rönnberg sagte, dass er stolz darauf sei, wie seine Jungs auf den Fehlstart reagiert haben. Stolz? Von Gottéron kam zu wenig, um den HCD zu beunruhigen. Vom Titel zu träumen, ist eine Sache, wirklich alles für den Sieg zu mobilisieren, eine andere. Mit Scharmützeln, wenn das Spiel schon abgepfiffen ist, gewinnt man keinen Titel. Ebenso wenig mit dem Versteckspiel um Patrik Nemeth («abwesend»), der am Montag fehlte. Der HCD macht jedenfalls kein Geheimnis daraus, wer verletzt und wer überzählig ist.

So einfach kann Gärtnern sein
abstand beet.png
RMS

Wie kann man auch als Gartenneuling ein kleines Stück Erde nutzvoll begrünen? Gartenexpertin Scarlet Allenspach gibt Tipps und Tricks rund ums Thema Garten.

Mehr findest du in unserem Dossier «Im Beet mit Blick»

abstand beet.png
RMS

Wie kann man auch als Gartenneuling ein kleines Stück Erde nutzvoll begrünen? Gartenexpertin Scarlet Allenspach gibt Tipps und Tricks rund ums Thema Garten.

Mehr findest du in unserem Dossier «Im Beet mit Blick»

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
6
12
18
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
6
1
11
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
6
-2
9
4
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
6
-3
9
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
6
0
8
6
HC Ajoie
HC Ajoie
6
-1
8
7
EV Zug
EV Zug
4
6
7
8
SC Bern
SC Bern
4
3
7
9
EHC Biel
EHC Biel
5
4
7
10
HC Davos
HC Davos
6
-4
7
11
Lausanne HC
Lausanne HC
5
-4
6
12
SCL Tigers
SCL Tigers
6
-4
6
13
EHC Kloten
EHC Kloten
6
-7
6
14
HC Lugano
HC Lugano
4
-1
5
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen