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Bei Ambri gegen Biel:Spieler und Linesmen geraten aneinander

Das grosse Zittern am Strich
Geht Ambri nun noch der Saft aus?

Ambri ist das Überraschungsteam der Saison mit seiner Konstanz. Oder war? Denn auf der Ziellinie ist nur die Leidenschaft ungebrochen. Die Energie allerdings schwindet.
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Ambris Stürmer Dominic Zwerger (links) und Marco Müller finden derzeit den Weg zum Tor nicht.
Foto: RMS
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Trainer Luca Cereda hat es geschafft, das leidenschaftliche Ambri auf einen Weg der Konstanz zu führen. Unsicherheiten in der Defensive wurden immer wieder ausgemerzt, das Selbstvertrauen in einem gesunden Mass gehalten.

Mini-Siegesserien von drei gewonnenen Spielen in Folge haben die eine Baisse von fünf Pleiten nacheinander (Ende Oktober) aufgefangen. Zwischenzeitlich grüssten die Biancoblu vom 4. Tabellenplatz.

Doch der Vorsprung genügte offensichtlich nicht, um sich bereits in Sicherheit wägen zu können. Das war auch Cereda bewusst, der sagt: «Ich habe mich darauf eingestellt, dass die Playoff-Entscheidung in der letzten Runde fällt.»

Energie und Enthusiasmus

Die 1:3-Niederlagen gegen Biel und Fribourg machen den spektakulären 6:3-Sieg gegen den EVZ vergessen. Und lassen die Leventiner wieder bedrohlich in Strichnähe rutschen. Ein wichtiges Wochenende vermasselt? «Dieses Wochenende war nicht wichtiger als das zuvor oder das nächste», betont Cereda, «aber die Spieler haben sicher die Bedeutung der Partien gespürt.»

Dass sich der Kampf um einen Playoff-Platz nun wieder zugespitzt hat, kann für die Biancoblù ein Vorteil sein. Weil sie sich daran gewöhnt sind.

«Wir kämpfen normalerweise ums Überleben», sagt der Trainer, «somit ist der Kampf um die Playoffs ein positiver. Das muss helfen. Wir sind zufrieden, dass wir überhaupt noch im Rennen sind.» Es wäre Ambris erste Teilnahme der K.o.-Runden seit 2014.

«Wir sind abhängig von der Energie»

Nachdem laut Cereda schlechten Spiel in Fribourg macht der 37-Jährige gegen Biel fehlende Energie aus als Grund dafür, die Wende nicht mehr geschafft zu haben. Oder die Abhängigkeit des torgefährlichsten Blocks mit Kubalik, Müller und Zwerger?

Letzterer hat seit zehn Partien nicht mehr getroffen, Müller seit sechs. Cereda verneint. «Wir sind abhängig von der Energie und dem Enthusiasmus von allen Spielern. Nur dann können die Besten den Unterschied machen.»

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
7
2
12
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
SC Bern
SC Bern
5
0
7
11
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
12
Lausanne HC
Lausanne HC
6
-7
6
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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