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Aus dem Nichts:Hier geht Kenins auf DiDomenico los

Eklat weit nach Spielschluss
Kenins geht auf DiDomenico los!

Lausanne-Stürmer Ronalds Kenins ist schon auf dem Weg in die Kabine, als ihm plötzlich die Sicherungen durchbrennen und er Fribourgs Chris DiDomenico attackiert.
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Hattrick der anderen Art: Fribourgs Chris DiDomenico trifft gegen Lausanne im Spiel, im Penaltyschiessen und bringt danach Ronalds Kenins auf die Palme.
Foto: Getty Images
Stephan Roth

Das Derby zwischen Lausanne und Fribourg hat es am Dienstagabend in sich. Der erste Treffer fällt schon nach 65 Sekunden und nach 65 packenden und spektakulären Minuten steht es 4:4. Die Partie wird im Penaltyschiessen entschieden. Dabei setzt sich Gottéron durch.

Als das Verdikt der Partie verhängt ist und die Spieler schon auf dem Weg in die Kabine sind, geht es plötzlich noch einmal rund. Denn Ronalds Kenins (30) überlegt es sich noch einmal anders. Er dreht um und kehrt aufs Eis zurück. Dann fährt der lettische Nationalstürmer ohne grosse Hast zu Chris DiDomenico (32) rüber, wie eine Aufnahme von MySports zeigt.

Beim Fribourg-Kanadier angelangt, lässt Kenins seine Handschuhe fallen und attackiert DiDomenico. Beide kommen schnell zu Fall. Die Schlägerei dauert nur kurz, da die Unparteiischen sofort dazwischen gehen und die Streithähne trennen können.

Kenins und DiDo haben Benzin im Blut

Gegen Kenins wird eine Spieldauerdisziplinarstrafe ausgesprochen. DiDomenico erhält 2 plus 10 Minuten. Da es der erste Restausschluss des Letten, der als 16-Jähriger in die Schweiz kam, in dieser Saison ist, dürfte sein Angriff nach Spielende keine weiteren Konsequenzen haben. So dass er auch am Donnerstag gegen seinen Ex-Klub ZSC Lions, mit dem er dreimal Meister wurde, spielen kann.

Im Spiel waren beide mit einem Powerplay-Treffer auch am Spektakel beteiligt gewesen.

Hat DiDomenico seinen Gegner verbal provoziert?

Sowohl Kenins als DiDomenico sind bekannt dafür, dass sie Benzin im Blut haben. Sie provozieren gerne, lassen sich aber auch selbst aus der Reserve locken und verlieren zuweilen Nerven und Kontrolle. Um die beiden Stürmer ist es auf dem Eis selten ruhig. Kenins kümmert sich gerne um jene Gegner, die empfänglich für Provokationen sind und harte Chargen besonders ungern haben.

Trashtalk ist dabei ein Bestandteil ihres Repertoires. So ist es gut vorstellbar, dass DiDomenico nach dem Sieg im Penaltyschiessen, in dem er traf, während Kenins nicht antrat, noch einen Spruch auf Lager hatte, der die Zündschnur beim Lausanne-Stürmer entflammte. Auch wenn der ehemalige Langnau-Stürmer in Fribourg unter Christian Dubé disziplinierter geworden ist und zuletzt auch nicht mehr so viel Theater gemacht hatte.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
7
2
12
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
SC Bern
SC Bern
5
0
7
11
EHC Biel
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6
1
7
12
Lausanne HC
Lausanne HC
6
-7
6
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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