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Drama in drei Akten:DiDomenico rastet im Tessiner Derby aus

DiDomenico drohte Thürkauf im Derby
«Ich werde deine verdammte Karriere beenden!»

Das erste Tessiner Derby von Chris DiDomenico endet mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens. Schon in der zweiten Pause drohte Ambris Kanadier Lugano-Rückkehrer Calvin Thürkauf.
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Ambris DiDomenico lief im Derby heiss.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus

Mit Spannung wurde darauf gewartet, wie Hitzkopf Chris DiDomenico (35) auf die heisse Atmosphäre des Tessiner Derbys zwischen seinem neuen Klub Ambri und Lugano reagieren würde. Die Antwort lautet: nicht gut. Der ehemalige Fribourg-Stürmer erhielt nach der Schlusssirene eine Spieldauerdisziplinarstrafe, aber das Theater hatte er schon viel früher begonnen.

Der Ambri-Kanadier verbrachte einen Grossteil des Abends damit, sich mit Luganos Rückkehrer Calvin Thürkauf (27), der davor zwei Monate verletzt gefehlt hatte, zu fetzen. Auf dem Eis, aber nicht nur dort. Nach dem zweiten Drittel lieferten sich DiDomenico und der Lugano-Captain in den Gängen zu den Kabinen der Cornèr Arena ein Wortgefecht.

Während Lugano-Verteidiger Samuel Guerra beim Live-Interview mit Teleticino war, tauschten die beiden Nettigkeiten aus, und der Ton wurde schärfer. «I'll end your f***ing career!» (Ich werde deine verdammte Karriere beenden), war deutlich von «DiDo» zu hören.

Ein Bier mit DiDo? «Wahrscheinlich nicht»

Darauf angesprochen sagte Thürkauf auf Teleticino mit einem Lächeln: «Wir sind zwei Personen, die mit vielen Emotionen spielen. Manchmal überschreiten wir die Grenzen ein wenig.» Und auf die Frage, ob er nun ein Bier mit DiDomenico trinken werde, antwortete er lachend: «Wahrscheinlich nicht.»

In den Schlusssekunden des Spiels, als der 3:1-Sieg von Lugano feststand, verpasste ihm DiDomenico in der Ecke noch eine Ladung. Der Lugano-Star hatte für die Aktion seines Gegners auch da nur ein Lächeln übrig.

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«Streng wieder reinzukommen»:Lugano-Thürkauf nach geglücktem Comeback gegen Ambri

Eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt DiDo dann nach dem Spiel aufgebrummt, weil er Thürkauf beim Shakehands leicht schubste.

Da dies sein erster Restausschluss in dieser Saison war, dürfte er für das Spiel am Samstagabend nicht gesperrt werden. Dann trifft er auf seinen Ex-Klub Fribourg. Ein weiterer emotionsgeladener Abend steht bevor.

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