Es klemmt bei Fribourg
Halbes Spiel ohne Powerplay-Tor gegen Genf

Die Special Situationen entscheiden Spiele und in den Playoffs werden sie noch einmal doppelt so wichtig. Eigentlich würde das für Fribourg sprechen ….
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Das Fribourger Powerplay (im Bild Yannick Herren, rechts) hat gegen Gauthier Descloux und seine Genfer Vorderleute seine liebe Mühe.
Foto: keystone-sda.ch
Bruno Hayoz

Die Saanestädter waren in der Qualifikation das mit Abstand beste Powerplay-Team der Liga. Sie trafen 41-mal bei numerischer Überlegenheit und kamen auf eine Erfolgsquote von 23,56 Prozent. Fast jede vierte Strafe wurde von Fribourg ausgenutzt. Der Liga-Schnitt liegt bei 18,78 %, die Nummer 2 (Servette) kam auf 21,72 %.

Doch was hilft der inoffizielle Titel des Powerplay-Königs der Mannschaft von Christian Dubé? Gar nichts. Denn ausgerechnet gegen den Playoff-Gegner aus Genf tun sich die Fribourger in Überzahl besonders schwer. Magere 8,7 % lassen sie sich diese Saison bis heute aufs Pluskonto schreiben. Das ist ganz einfach zu wenig.

Halbes Spiel ohne Powerplay-Tor gegen Genf

Einzig Andrej Bykow und Samuel Walser trafen diese Saison in mehr als 40 Minuten Powerplay gegen Genf. Inzwischen sind gegen Servette 31 Minuten und 32 Sekunden in Überzahl vergangen, ohne dass Chris DiDomenico (diese Saison je 10 Powerplay-Tore und -Assists), Killian Mottet (7/12), oder Ryan Gunderson (2/21) & Co. getroffen haben.

Wollen die Fribourger, die als einziges Team im Viertelfinal noch auf ein Powerplay-Tor warten, nach drei erfolglosen Versuchen die Genfer in einer Playoff-Serie besiegen, müssen sie das Überzahl-Spiel wieder flott kriegen. Klappt es schon heute im dritten Spiel der Serie (Stand 1:1)?

PS. Immerhin ist auch das Servette-Powerplay gegen Fribourg in dieser Saison keine Wucht. Das Team von Emond erreicht gegen die Drachen eine Quote von 13,64 %, hatte in den Playoffs allerdings schon ein Erfolgserlebnis in Überzahl gegen Reto Berra und seine Vorderleute.

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DIE MEISTERTRAINER DER LETZTEN 55 JAHRE: Roger Rönnberg (mit Julien Sprunger), HC Fribourg-Gottéron: 2026.
Foto: keystone-sda.ch
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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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