Chaotische Verlängerung
Nach aberkanntem Ambri-Treffer siegen die Berner

Die Tessiner haben das Spiel zu Hause gegen Bern lange im Griff. Dann reisst der SCB das Ruder rum und holt auswärts den Extrapunkt.
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Waltteri Merelä (r.) erzielt in Ambri das 1:1 für Bern und erzwingt so die Verlängerung.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Zum ersten Mal in dieser Saison kommt Inti Pestoni vor Heimpublikum zum Einsatz. Wie vergangenen Samstag auswärts gegen Fribourg läuft der Kultspieler der Biancoblu in der zweiten Linie mit Petr Kodytek und Michael Joly auf.

Die Sturmreihe funktioniert gut und kann die Berner Defensive oft unter Druck setzen. Ohnehin sind es beinahe ausschliesslich die Gastgeber, die das Spiel machen. Der SCB ist vor allem mit der Verteidigung beschäftigt und liegt gegen Ambri zwischenzeitlich mit 8:20 im Schussverhältnis zurück.

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Die Effizienz lassen die Leventiner aber vermissen. Lediglich ein Tor in doppelter Überzahl bringen die Hausherren zustande und lassen Bern immer besser ins Spiel kommen – nicht zuletzt mit einer Strafe wegen unkorrektem Wechsel. Dieses Powerplay nutzt der SCB gnadenlos aus. Nach sieben Sekunden in Überzahl zieht Bemström ab und Merelä lenkt die Scheibe unhaltbar in den Kasten – 1:1 in der Gottardo Arena.

Die Gäste sind mittlerweile definitiv im Tessin angekommen und können sich immer wieder in Ambris Defensivzone festsetzen. Doch lange fallen keine Tore mehr. Das Spiel geht beim Stand von 1:1 in die Verlängerung. Dort ist es ausgerechnet der ehemalige SCB-Junior André Heim, der den vermeintlichen Siegtreffer für Ambri erzielt. Doch das Tor wird aufgrund eines Abseits aberkannt. Auf der anderen Seite trifft Rodrigo Abols dann für Bern. Dieses Mal zählt der Treffer und der SCB gewinnt, während die Fans der Biancoblu toben.

Fans: 6667

Tore: 27. Joly (Schnarr/PP2) 1:0. 35. Merelä (Bemström/PP) 1:1. 65. Abols (Ritzmann) 1:2.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
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11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
7
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
8
Lausanne HC
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11
-4
15
9
SC Bern
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9
1
14
10
HC Davos
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11
-4
13
11
SC Rapperswil-Jona Lakers
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11
-14
11
12
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6
8
10
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-15
9
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