Racheakt von Ajoie-Verteidiger geht nach hinten los
«Schade, dass ein Schiri in Mitleidenschaft gezogen worden ist»

Servette schenkt Ajoie sechs Tore ein, nachdem die Genfer Mitte November gegen denselben Gegner noch eine 0:2-Auswärtsniederlage einstecken mussten. Doch in Erinnerung bleibt vor allem eine Szene in der 16. Minute.
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06.12.2025; Genf; Eishockey National League - Genf-Servette HC - HC Ajoie; Kevin Bozon (Ajoie) Gael Christe (Ajoie) Kevin Fey (Ajoie) Giancarlo Chanton (Genf) Schlaegerei (Laurent Daspres/freshfocus)
Foto: (Laurent Daspres / Freshfocus)
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Verdutzt blickt Jannik Fischer Headschiedsrichter Michaël Tscherrig an. Der Ajoie-Verteidiger versteht die Welt nicht mehr, als er realisiert, dass er soeben einen Restausschluss kassiert hat. Was ist da vorgefallen in der Les-Vernets-Halle?

Zunächst checkt Servettes Eric Schneller Gegenspieler Marco Pedretti kopfvoran in die Bande. Während Pedretti benommen liegen bleibt, eilt Fischer herbei. Logisch, wen er sich vorknöpfen will: Schneller. Fischer ignoriert dabei, dass Linesman Georges Huguet bereits beim Genfer ist. Die Situation wird rasch unübersichtlich, weil sich mehrere Spieler einmischen.

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Kassiert ebenfalls Restausschluss:Racheakt von Ajoie-Fischer geht nach hinten los

Für Fischer und Schneller ist nach dieser 16. Minute der Match vorzeitig beendet – für Schneller wegen des Bandenchecks und für Fischer wegen eines unsportlichen Verhaltens gegenüber Offiziellen.

«Der Linienrichter versucht, Eric Schneller aus der Situation rauszunehmen. Dann kommt zusätzlich hinzu, dass unglücklicherweise die Ajoie-Bandentüre offen ist, weil die Physiotherapeutin zu Marco Pedretti rauswill», erklärt Mysports-Schiedsrichterexperte Matthias Kehrli.

Deswegen stürzt Huguet, der sich danach die linke Schulter hält. Kehrli: «Jannik Fischer ist dort übermässig stark reingegangen und hat nicht gewusst, wann genug ist. Schade, dass da ein Schiedsrichter in Mitleidenschaft gezogen worden ist.»

Die Partie liefert ansonsten keinen Gesprächsstoff. Die heimstarken Servettiens feiern einen ungefährdeten 6:1-Sieg. Die Grenats ziehen im Mittelabschnitt mit drei Toren innert neun Minuten entscheidend davon, Jimmy Vesey ist dabei doppelt erfolgreich.

Fans: 6337.
Tore: 5. Manninen (Puljujärvi) 1:0. 23. Cormier (Fey) 1:1. 25. Puljujärvi (Granlund) 2:1. 29. Vesey 3:1. 34. Vesey (Manninen, Granlund/PP) 4:1. 50. Ignatavicius (Saarijärvi, Berni) 5:1. 59. Manninen (Vesey/SH) 6:1.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
SCL Tigers
11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
7
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
8
Lausanne HC
Lausanne HC
11
-4
15
9
SC Bern
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9
1
14
10
EV Zug
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7
10
13
11
HC Davos
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11
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13
12
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SC Rapperswil-Jona Lakers
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-14
11
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-17
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