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Vs
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4:57
Fribourg – Davos 2:1 n. V.Knak rettet in die Overtime, Gerber ins siebte Spiel
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HCD vergibt erste Titelchance
Gerber hält Sprungers Meistertraum am Leben

Was für ein Thriller! Fribourg wehrt den ersten Meisterpuck des HCD ab, erzwingt einen Showdown in Davos und verlängert die Karriere von Captain Sprunger um zwei Tage. Für die Entscheidung sorgt Gerber in der 64. Minute.
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«Mir kommen die Tränen»:Fribourg-Präsident Waeber nach Spektakel-Sieg

Einer will es noch einmal wissen: Erst holt Gottéron-Urgestein Sprunger eine Strafe heraus, als der Stock von Ryfors zu hoch gerät. Dann bestraft der Gottéron-Captain, dem an diesem Abend das Karriereende ohne Titel droht, den HCD. Unter gütiger Mithilfe von Asplund.

Der Schwede beweist erst grosse Coolness, als er neben dem eigenen Tor den Puck mit einem frechen Dribbling behauptet. Doch dann versucht er den Puck hoch aus der Zone zu spielen. Das misslingt gewaltig.

Sprunger pflückt sich die Scheibe aus der Luft und macht das, was er am besten kann. Er hämmert den Puck ins Tor. Es ist der 414. NL-Treffer des Stürmers, der vor etwas mehr als 23 Jahren mit 16 bei Gottéron debütierte.

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Sprunger über das Spiel 7:«Karriere in Davos begonnen und werde sie da beenden»

Dass sich der inzwischen 40-Jährige auch mit dem für ihn negativen Ausgang an diesem Abend auseinandergesetzt hat, zeigt der Umstand, dass vor dem Spiel gesagt wird, dass Sprunger für den Fall einer Niederlage nicht für Interviews zur Verfügung stehe.

Am Sonntag hatte sich das davor kriselnde Powerplay der Fribourger zurückgemeldet und durch Wallmark die ersten beiden Gottéron-Überzahltreffer der Serie erzielt. Sprungers Treffer führt auch dazu, dass erstmals in diesem packenden und unberechenbaren Duell dem Heimteam der erste Treffer gelingt.

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Gänsehaut pur in Fribourg:Die ganze Arena erhebt sich für Julien Sprunger

Im zweiten Abschnitt übernimmt dann bald der HCD das Kommando und schnürt die Fribourger Defensive phasenweise ein. So entscheidet sich Gottéron-Coach Rönnberg zu einem Timeout. Dabei ergreift bald einmal Sprunger das Wort und redet gestenreich auf seine Kollegen ein, während der schwedische Trainer verdutzt aus der Wäsche schaut.

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Rönnberg schaut ganz verdutzt:Sprunger redet bei Coach-Ansprache auf Teamkollegen ein

Der Unterbruch hilft Fribourg, um das Spiel für einige Zeit wieder besser in den Griff zu bekommen. Doch lange dauert die Verschnaufpause für Goalie Berra, den anderen Oldie bei Gottéron, für den es das letzte Spiel im Drachen-Dress sein könnte, nicht.

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Thriller in der BCF Arena: Mit 2:1 nach Verlängerung gewinnt Fribourg-Gottéron Spiel 6 des Playoff-Finals.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus

Der HCD drängt bald wieder. Doch mit der Chance, Meister zu werden, fehlt dem Holden-Team, nicht zuletzt bei den vier Powerplay-Gelegenheiten, die Ruhe und Präzision.

Die Fribourger Fans feiern derweil jede Parade von Berra und jede gelungene Befreiungsaktion. Und Berra spielt makellos. Doch dann verliert der 39-Jährige einmal kurz die Übersicht und wird von hinter dem Tor durch Knak zum 1:1 angeschossen.

Doch das letzte Wort hat Gottéron: In der 64. Minute schiesst Gerber, als Chaos vor dem Davoser Tor herrscht und Aeschlimann wie ein Käfer auf dem Eis liegt, die Saanestädter zum Sieg. Das Meisterrennen wird erst am Donnerstag beim Showdown in Davos entschieden.

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MySports-Experte Chatelain:«Die Serie hat nichts anderes verdient als ein Spiel 7»

Fans: 9372 (ausverkauft).
Tore: 8. Sprunger (PP) 1:0. 57. Knak (Dahlbeck) 1:1. 64. Gerber (Kapla, Wallmark) 2:1.

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Bereits nach drei Minuten:Walser trifft Jung im Gesicht und erhält keine Strafe
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HCD-Frick ist zuversichtlich:«Jetzt greifen wir nochmals voll an»
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