Darum gehts
- Connor Hellebuyck fehlt Trainingsauftakt der Winnipeg Jets, wird daraufhin suspendiert
- Eishockey-Star will Team verlassen, nannte familiäre Gründe für Wechselwunsch
- Vertrag läuft noch mehrere Jahre, Jahresgehalt beträgt 8,5 Millionen Dollar
In Winnipeg herrscht Unruhe. Connor Hellebuyck (33), einer der besten Torhüter der NHL, fehlt beim Trainingsstart der Winnipeg Jets, wie die Kanadier mitteilen. Der Klub reagiert sofort und suspendiert seinen Star-Goalie. Damit ist der Konflikt um einen möglichen Wechsel endgültig in der Öffentlichkeit angekommen.
Hellebuyck hatte bereits im vergangenen Monat erklärt, dass er seine Zukunft nicht mehr bei den Jets, bei denen er seit 2014 unter Vertrag steht, sieht. Nun bleibt der Teamkollege von Nino Niederreiter dem Trainingscamp fern. Über seinen Berater Ray Petkau lässt der US-Amerikaner mitteilen, dass sich an seinem Wunsch nichts geändert habe. Ein Wechsel sei für ihn und seine Familie der beste Weg für die Zukunft.
Für Winnipeg ist die Situation heikel. Hellebuyck ist seit Jahren die Nummer eins im Tor und gehört zu den prägendsten Spielern des Teams aus Manitoba. 2025 gewann er die Hart Trophy als wertvollster Spieler der NHL sowie zum dritten Mal die Vezina Trophy als bester Torhüter. Im Februar 2026 führte er die USA bei den Olympischen Spielen in Mailand zu Gold und wurde als bester Goalie des Turniers ausgezeichnet.
Grosses Interesse an NHL-Ikone
Entsprechend gross ist das Interesse an einem möglichen Trade. Laut Reuters sollen unter anderem die Buffalo Sabres, Utah Mammoth, Carolina Hurricanes und New Jersey Devils zu den Teams gehören, die sich mit Hellebuyck beschäftigen. Sein Vertrag in Winnipeg läuft noch mehrere Jahre, sein durchschnittliches Jahresgehalt beträgt 8,5 Millionen Dollar.
Die Jets müssen nun entscheiden, wie sie mit ihrem Superstar umgehen. Ein Verbleib trotz des öffentlichen Wechselwunsches scheint schwierig, gleichzeitig dürfte Winnipeg für einen der besten Goalies der Liga eine entsprechende Gegenleistung verlangen.
Am Samstag bestreiten die Jets in Edmonton ihr erstes Preseason-Spiel. Ob Hellebuyck dann bereits Geschichte ist oder der Streit in die nächste Runde geht, ist offen.
