Darum gehts
- Eishockey-Legende Claude Lemieux ist im Alter von 60 Jahren verstorben
- Sein Gehirn wird an CTE-Zentrum der Boston Universität gespendet
- Lemieux gewann vier Stanley Cups und wird weltweit betrauert
Die Trauer um die NHL-Legende Claude Lemieux ist in der Eishockey-Welt gross. Der Vater von HCD-Spieler Brendan Lemieux ist im Alter von 60 Jahren am Donnerstag überraschend verstorben. «Ich liebe dich, Dad!», schrieb der Davoser Stürmer auf Instagram.
Nun hat seine Familie ein emotionales Statement veröffentlicht: «Für die Eishockeywelt war er einer der unvergesslichsten Wettkämpfer des Sports. Für die Familie war er mehr als ein Held: Er war liebend, loyal, lustig, beschützend und grosszügig. Er war eigensinnig und widmete sich voll und ganz den Menschen, die er liebte. Im Gegenzug wurde er von seiner Familie verehrt.»
Gehirn wird gespendet
Der vierfache Stanley-Cup-Sieger sei «ein leidenschaftlicher Mann» gewesen, was er auf dem Eis, bei seiner Arbeit und in der Familie bewiesen habe. «Er hat uns zum Lachen gebracht, stand für uns ein und hat seine Kinder und Grosskinder von ganzem Herzen geliebt.»
Und dann macht Lemieux' Familie eine krasse Ankündigung: «In der Hoffnung, dass Claudes Leben auch weiterhin anderen helfen kann, hat die Familie beschlossen, sein Gehirn dem CTE-Zentrum der Boston Universität zu spenden, um die langfristigen Auswirkungen wiederholter Schläge auf den Kopf und traumatischer Hirnverletzungen zu erforschen.» Es sei ein «Geschenk an die Wissenschaft, an Sportler und zukünftige Generationen von Familien, die nach Antworten suchen».
«Selbstmord ist ein komplexes Thema»
Die Familie bedankt sich für die grosse Anteilnahme aus aller Welt: «Die Geschichten, die über Claudes Kampfgeist, seinen Humor, seine Loyalität und seine unverwechselbare Präsenz erzählt werden, haben in dieser unvorstellbar schweren Zeit Trost gespendet.»
Abschliessend greift sie im Statement Berichte zur Todesursache auf: «Selbstmord ist ein komplexes Thema, und die Familie bittet die Medien und die Öffentlichkeit, diesen Verlust mit Sorgfalt, Mitgefühl und Respekt für diejenigen zu behandeln, die ihn geliebt haben.»
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da:
- Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: Telefon 143 www.143.ch
- Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147 www.147.ch
- Weitere Adressen und Informationen: www.reden-kann-retten.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
- Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
- Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: www.nebelmeer.net
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da:
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- Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147 www.147.ch
- Weitere Adressen und Informationen: www.reden-kann-retten.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
- Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
- Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: www.nebelmeer.net