Die Carolina Hurricanes marschieren in der NHL durch die Playoffs. Dank eines 3:2-Siegs in der Verlängerung gegen die Philadelphia Flyers, stehen die Hurricanes als erster Finalist der Eastern Conference fest und spielen um den Einzug in den Stanley-Cup-Final. Der Gegner ist allerdings noch nicht bekannt.
Es ist der zweite «Sweep» in den Playoffs. Bereits gegen die Ottawa Senators gewann Carolina die Serie mit 4:0 – nun auch gegen die Flyers. Das Team von Nikolaj Ehlers, der im Berner Seenland aufgewachsen ist, muss zwar im ersten Drittel mit dem Tor von Tyson Foerster einen Rückschlag hinnehmen, kommt allerdings stark zurück und gleichen das Spiel im Mitteldrittel durch Jackson Blake wieder aus. Im Schlussdrittel gehen sie dann gar durch Logan Stankoven in Führung, doch Alex Bumpf sorgt nur rund zwei Minuten später wieder für gleiche Verhältnisse. Held des Abends ist aber Blake, der nach fünf Minuten in der Overtime den Sieg mit einem etwas glücklichen Tores festmacht.
Minnesota überrollt Colorado
Im Spiel drei der Western Conference gibt Minnesota ein eindrückliches Lebenszeichen von sich. Die Wilds schlagen Colorado gleich mit 5:1 und verkürzen in der Serie auf 1:2. Dank eines Doppelschlags innert 1:30 Minuten durch Kirill Kaprizov und Quinn Hughes wird das Spiel bereits früh in die Bahnen der Wilds gelenkt. Auch im Mitteldrittel gibt Minnesota den Takt an und Ryan Hartman erhöht auf 3:0.
Immerhin gelingt Nathan MacKinnon der Ehrentreffer für die Avalanche, zu mehr reicht es aber nicht. Das auch, weil Minnesota nur 20 Sekunden nach dem Gegentreffer den Drei-Tore-Vorsprung durch Brock Faber wieder herstellt. Den Schlusspunkt setzt dann Matt Boldy vier Sekunden vor der Schlusssirene. Mit seinem Distanzschuss ins leere Tor sorgt der US-Amerikaner für den 5:1-Endstand.