Nati verliert trotz Blitzstart der Debütanten
Zuerst erfrischend, dann doch noch kalt geduscht

Die Nati verliert saisonübergreifend das neunte Spiel in Folge. Gegen Finnland gibts nach einem Leistungsabfall eine 2:4-Niederlage.
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Schweizer Frust nach dem Gegentor zum 1:1 in der 30. Minute.
Foto: Freshfocus

Fünf der sechs nominierten Neulinge kommen in diesem Startspiel der Beijer Hockey Games im schwedischen Karlskoga bereits zu ihrer Nati-Feuertaufe. Alle, bis auf Ersatzgoalie Charlin. Und von ihnen setzen sich in ihren ersten Sekunden als Nati-Spieler zwei gleich erfolgreich in Szene. Kessler erkämpft sich den Puck mit einem überzeugenden Forechecking, Rochette leitet diesen traumhaft zu Bader weiter – und diesem gelingt in seinem zwölften Länderspiel sein zweites Tor. Was für ein Start!

Überhaupt weiss die ziemlich unerfahrene und auch qualitativ nicht so luxuriös wie üblich bestückte Nati mit ihrer erfrischenden Spielweise zu gefallen. Einerseits durch ihre Kompaktheit bei finnischem Puckbesitz, indem sie dem Gegner kaum Entfaltungsmöglichkeiten geben. Andererseits auch durch ihren Zug nach vorne. Immer wieder gute Werbung in eigener Sache als Kreativelement kann dabei Rochette machen. Von den Debütanten weiss aber auch Marchon zu gefallen, bei den bewährteren Kräften sind Scherwey und Glauser die Besten.

Finnischer Keeper zeigt Wunderparade

Mit Fortdauer des Spiels steigern sich die Finnen zwar und kommen durch Erholtz zum Ausgleich, doch die Schweizer verstehen es, immer wieder Nadelstiche zu setzen. In der 40. Minute braucht es gar eine Wunder-Parade des finnischen Goalies Larmi gegen Senteler, um die neuerliche Schweizer Führung zu verhindern. Doch stattdessen bringt Jääskä im Anschluss an einen verlorenen Zweikampf von Moy die Finnen in Front.

Danach wird die Nati hektisch, baut merklich ab und kassiert durch den Ex-Luganesi Kaski das 1:3. Das Anschlusstor von Debütant Marchon bringt zwar die Hoffnung nochmals zurück, aber als der schwache Moy erneut einen Zweikampf an der Bande verliert und vor dem Tor auch Jecker und Goalie Van Pottelberghe den Zugriff verlieren, ist mit Huuhtanens 2:4 der Mist geführt. Ein Leistungsabfall im Schlussdrittel bringt die Nati um die Früchte für einen zuvor guten Auftritt. Und beschert ihr saisonübergreifend bereits die neunte Niederlage in Folge.

Finnland - Schweiz 4:2

Nobelstadion Karlskoga. – 2500 Fans. – SR: Lundgren/Holm (Sd).
Tore: 2. Bader (Rochette, Kessler) 0:1. 30. Erholtz (Hyry, Jääskä) 1:1. 48. Jääska (Kemiläinen) 2:1. 53. Kaski (Sund, Puistola) 3:1. 54. Marchon (Glauser) 3:2. 55. Huuhtanen (Puistola) 4:2.
Strafen: Je 2mal 2 Minuten.
Finnland: Larmi; Kemiläinen, Vittasäaki; Kaski, Sund; Friman, Reunanen; Mattila, Rissanen; Repo, Suomela, Suomi; Huuhtanen, Borgstrom, Puistola; Nurmi, Björninen, Ranta; Erholtz, Hyry, Jääskä; Kapanen.
Schweiz: Van Pottelberghe; Kreis, Glauser; Jung, Jecker; Frick, Fora; Stadler, Wüthrich; Hofmann, Senteler, Moy; Bader, Rochette, Kessler; Scherwey, Heim, Marchon; Zehnder, Schmid, Simic; Schmutz.
Bemerkungen: Schweiz ohne Charlin (Ersatz), Hughes und Biasca (beide überzählig). - 40. Pfostenschuss Senteler.




Nobelstadion Karlskoga. – 2500 Fans. – SR: Lundgren/Holm (Sd).
Tore: 2. Bader (Rochette, Kessler) 0:1. 30. Erholtz (Hyry, Jääskä) 1:1. 48. Jääska (Kemiläinen) 2:1. 53. Kaski (Sund, Puistola) 3:1. 54. Marchon (Glauser) 3:2. 55. Huuhtanen (Puistola) 4:2.
Strafen: Je 2mal 2 Minuten.
Finnland: Larmi; Kemiläinen, Vittasäaki; Kaski, Sund; Friman, Reunanen; Mattila, Rissanen; Repo, Suomela, Suomi; Huuhtanen, Borgstrom, Puistola; Nurmi, Björninen, Ranta; Erholtz, Hyry, Jääskä; Kapanen.
Schweiz: Van Pottelberghe; Kreis, Glauser; Jung, Jecker; Frick, Fora; Stadler, Wüthrich; Hofmann, Senteler, Moy; Bader, Rochette, Kessler; Scherwey, Heim, Marchon; Zehnder, Schmid, Simic; Schmutz.
Bemerkungen: Schweiz ohne Charlin (Ersatz), Hughes und Biasca (beide überzählig). - 40. Pfostenschuss Senteler.




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