Darum gehts
- Die WM in Zürich und Freiburg zählte 467'000 Spielbesuche
- Die Fans gaben 186,7 Millionen Franken aus
- Über 90 Prozent der Fans waren zufrieden
Ende Mai verpasste die Schweizer Eishockey-Nati in Zürich WM-Gold knapp, feierte abseits des Eises aber ein zweiwöchiges Volksfest. Dass der Grossanlass nicht nur sportlich elektrisierte, sondern auch finanziell ein voller Erfolg war, belegen nun zwei Studien der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und der EBP im Auftrag von Ticketcorner und dem WM-Organisationskomitee.
Bei den 64 Partien in der Swiss Life Arena in Zürich-Altstetten sowie der BCF Arena in Freiburg wurden insgesamt 467'000 Spielbesuche registriert. Die Fans liessen dabei ordentlich Geld liegen: 186,7 Millionen Franken gaben die Ticketkäufer rund um die Spiele aus. Vom Eintritt über die Verpflegung in den Fanzonen bis zur Hotelübernachtung. Laut der Studie von EBP beträgt die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung der Heim-WM in der Schweiz 146 Millionen Franken. Knapp zwei Drittel davon generierten die Austragungskantone: 66,2 Millionen Franken in Zürich und 26,6 Millionen in Freiburg.
Damit katapultiert sich das Turnier in die Schweizer Rekordbücher. Hinter der Fussball-EM 2008 reiht sich die Eishockey-WM 2026 als einer der wertschöpfungsstärksten Sportanlässe überhaupt ein. Vor der Ski-WM 2017 (142 Mio.) oder der letzten Heim-WM 2009 in Kloten und Bern (76 Mio.).
Auch das Fazit der Gäste fällt überragend aus: Mit Zufriedenheitswerten von über 90 Prozent übertrifft die Eishockey-WM sogar den ESC 2025 in Basel. Für Marc-Anthony Anner (57) Verwaltungsratspräsident und Christian Hofstetter (59), Generalsekretär des Organisationskomitees der IIHF Eishockey-WM 2026 ist es ein gutes Zeichen für künftige Projekte: «Wenn sich unser Land wieder um einen Grossanlass bewirbt, liegt jetzt ein starkes Argument auf dem Tisch».
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