«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»
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Nati-Coach Fischer gesteht:«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»

2021 log er zu seiner Impfung
Fischer benutzte ein gefälschtes Covid-Zertifikat

Eishockey-Nati-Trainer Patrick Fischer reiste 2022 mit einem gefälschten Covid-Zertifikat an die Olympischen Spiele nach Peking, wie er nun in einem Statement gesteht. Für den Hockeyverband ist die Angelegenheit nach Gesprächen nun abgeschlossen.
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Patrick Fischer gibt die Fälschung eines Covid-Impf-Zertifikats zu.
Foto: TOTO MARTI
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Überraschendes Statement kurz vor der Eishockey-Heim-WM in Zürich und Fribourg im Mai. Wie der Schweizer Eishockeyverband SIHF am Montagabend in einer Mitteilung bekannt gibt, hat Nati-Coach Patrick Fischer (50) während der Corona-Pandemie ein gefälschtes Covid-Zertifikat verwendet, um an die Olympischen Spiele in Peking reisen zu können.

«Unser Head Coach Patrick Fischer ist im Jahr 2022 ohne Wissen der Swiss Ice Hockey Federation sowie von Swiss Olympic mit einem Zertifikat an die Olympischen Spiele gereist, das eine Covid-Impfung attestierte, obwohl diese nicht vorlag», schreibt der Verband in der Mitteilung. 2023 sei Fischer für das Vergehen als Privatperson verurteilt worden und habe die daraus resultierenden Konsequenzen vollumfänglich getragen sowie eine Busse beglichen, schreibt der Verband weiter.

«Befand mich in einer aussergewöhnlichen persönlichen Notlage»

Fischer bestätigt sein Vergehen im Statement. «Es tut mir sehr leid, wenn ich mit dieser Situation Menschen enttäuscht habe. Ich befand mich in einer aussergewöhnlichen persönlichen Notlage, da ich mich nicht impfen lassen wollte. Gleichwohl wollte ich mein Team an den Olympischen Spielen auf keinen Fall im Stich lassen», erklärt Fischer.

Im Oktober 2021 sagte der Nati-Coach gegenüber Blick:«Ich bin kein Impfgegner, ich bin kein Impfskeptiker, ich bin aber auch kein Impfbefürworter. Ich habe grundsätzlich grosses Vertrauen in meinen Körper» Er werde sich erstmals in seinem Leben impfen lassen. «Ich liebe meinen Job und würde nie etwas tun oder lassen, was diesen Job gefährden könnte.» Fischer fand dann einen anderen, illegalen Weg, um mit seinem Team in Peking dabei zu sein.

Nun sagt er in seiner Erklärung, dass es für ihn wichtig sei, im Hinblick auf die anstehende Heim-WM die Öffentlichkeit darüber aufzuklären. «Bis auf diesen Vorfall habe ich mich immer ans geltende Recht gehalten und bin mir meiner Vorbildrolle bewusst. Ich habe aus diesem Fehler gelernt und werde die entsprechenden Lehren für mein zukünftiges Verhalten ziehen», betont der 50-Jährige. Er freue sich nun darauf, mit dem Team und den Fans im Mai «ein sportliches Eishockeyfest» zu erleben.

Für Verband ist «Angelegenheit abgeschlossen»

Für den Verband ist der Fall damit erledigt. Ohne weitere Folgen für den Coach, der die Nati dreimal zu WM-Silber führte. «Wir als Verband haben dies zur Kenntnis genommen und finden es anerkennenswert, dass Patrick Fischer diesen Schritt an die Öffentlichkeit geht und seinen Fehler klar einräumt», wird Präsident Urs Kessler zitiert.

Die Thematik sei mit Fischer eingehend besprochen worden und der Nati-Coach habe die entsprechenden Konsequenzen getragen. «Für uns ist die Angelegenheit damit abgeschlossen», schliesst Kessler ab. Der Fokus liege voll und ganz auf dem sportlichen Erfolg und man freue sich auf die bevorstehende Heim-WM – mit Patrick Fischer auf der Trainerbank.

Dass Fischer nach der WM abtritt und durch Jan Cadieux ersetzt wird, war schon länger klar.

Gruppe A
Mannschaft
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Österreich
Österreich
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0
0
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Finnland
Finnland
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0
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Deutschland
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Großbritannien
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Ungarn
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Lettland
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Schweiz
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Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Tschechische Republik
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Dänemark
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Italien
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Slowakei
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Slowenien
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Schweden
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