Wir haben für jeden NLA-Klub einen Fan gesucht, der regelmässig darüber schreibt, was ihn bei seinem Lieblingsverein bewegt. Und wir haben talentierte Blogger und Bloggerinnen gefunden, die auf Blick.ch in unregelmässigen Abständen ihre Meinung kundtun.
Hier schreibt Lakers-Fan Flavia alias «Fla#kers». Schreib Deine Meinung zu ihrem Blog ins untenstehende Fast-Feedback oder auf die Facebook-Site von BLICK-Eishockey.
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Flavias Blog vom 20. Januar
Dieses Wochenende hatte die Fangemeinschaft vom Obersee endlich wieder einmal was zu feiern. Am Samstag vor genau 70 Jahre, am 17. Januar 1945 wurde der Eishockeyverein als Schlittschuhclub Rapperswil gegründet. Das 70-jährige Jubiläum wurde ordentlich gefeiert und für einmal konnte man hier in der Rosenstadt vielleicht sogar den sportlichen Misserfolg vergessen.
Für die grosse Geburtstagsparty kehrten zahlreiche Legenden aufs Eis zurück und zeigten nochmals Ihr bestes Können. Vor dem NLA-Spiel gegen Fribourg-Gottéron trafen sich die Spieler der letzten 30 Jahre zu einem Spiel der Legenden. Alle Spieler zeigten vollen Einsatz, Brian Hills reiste extra aus den USA an, der Swiss-Linienpilot Daniel Eicher nahm extra frei, und viele, wie zum Beispiel der Kaminfegermeister Urban Kohler, montierten nach vielen Jahren wieder erstmals die Schlittschuhe. Das Spiel zwischen den NLA-Legenden, die unter anderem mit Stacy Roest vertreten waren, und den NLB-Legenden ging mit 11:5 an die etwas jüngeren NLA-Legenden.
Nach dem geglückten Auftankt der Jubiläumsfeier war alles vorbereitet für die NLA-Partie zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und Fribourg. Die Lakers spielten wie es sich bei einem solchen Anlass gehört natürlich im roten Retroleibchen. Das Spiel bot Spannung und bis am Schluss hoffte das ganze Publikum auf ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk. Das Hoffen wurde am Schluss leider nicht belohnt. Die Rapperswil-Jona Lakers verloren nach dem Penaltyschiessen 3:4. Der Wille, dem Klub zum 70. Geburtstag einen Sieg zu schenken, war während des Spiels spürbar, doch die Lakers spielten wieder einmal sehr unkonstant und fehlerhaft.
Das Resultat drückte nach dem Spiel auf die Stimmung, was aber mit der Länge des Abends abnahm. Kurz nach dem Spiel sorgte die Stimmungsband Blaumeisen, wie auch schon in den früheren Jahren, im extra aufgestellten Partyzelt für Rambazamba. Die Leute tanzten auf den Tischen und Bänken und feierten bis spät in die Nacht. So fand die Jubiläumsfeier doch noch ein würdiges Ende.
Das Jubiläum bot ebenfalls die perfekte Kulisse, um Stacy Roest endlich offiziell zu verabschieden. Im grossen und ganzen bleibt die Jubiläumsfeier sicherlich ein Lichtblick in der sonst düsteren Saison der Lakers. Nun hoffen wir am Obersee, dass die Lakers in der restlichen Zeit noch ein paar Punkte holen können um sich so eine etwas bessere Lage im Abstiegskampf zu verschaffen.