Darum gehts
- Brunner/Hüberli scheiden in Ostrava im Achtelfinal gegen Weltnummer 1 aus
- Mäder/Kernen erreichen Platz vier und steigern sich im Turnierverlauf
- Vergé-Dépré-Schwestern verlieren Achtelfinal gegen brasilianisches Duo Thamela/Victoria
Nina Brunner und Tanja Hüberli sind am Samstag beim Elite-16-Turnier im tschechischen Ostrava ausgeschieden. In der ersten K.-o.-Runde müssen sie sich der Weltnummer 1 Carol/Rebecca knapp geschlagen geben (19:21, 20:22). Brunner zieht ein erstes Fazit: «Es war ein schwieriges Turnier für uns. In den ersten beiden Gruppenspielen hatten wir grosse Mühe und spielten deutlich unter dem Niveau, das wir bei den ersten beiden Turnieren des Jahres gezeigt hatten. Im dritten Gruppenspiel und im Achtelfinal lief es gegen sehr starke Gegnerinnen dann deutlich besser. Unter dem Strich verlassen wir das Turnier aber nicht zufrieden. Gleichzeitig gibt uns dieses Ergebnis Motivation: Wir kehren ins Training zurück und hoffen, in Gstaad gestärkt zurückzukommen.»
Das beste Schweizer Team in Ostrava ist das Duo Joana Mäder/Leona Kernen. Sie beenden das Turnier auf Platz vier. Im Halbfinal scheitern die beiden an den Kanadierinnen Melissa Humana-Paredes und Brandie Wilkerson. Das Spiel um Platz drei geht gegen das Duo Thamela/Victoria verloren. Dennoch sind die beiden zufrieden. Mäder: «Wir haben uns über das ganze Turnier kontinuierlich steigern können. Dass wir am Ende mit dem vierten Rang vorliebnehmen müssen, ändert am guten Gesamtbild nichts. Darauf können wir aufbauen und weiter an unseren Teamskills arbeiten.» In zwei Wochen treten die beiden voraussichtlich am Challenge Turnier in Alanya in der Türkei an.
Anouk und Zoé Vergé-Dépré haben ihren Achtelfinal in Ostrava am Samstag gegen das brasilianische Duo Thamela/Victoria verloren (14:21, 21:17, 12:15).