Darum gehts
- Hüberli/Brunner gewinnen gegen ukrainisches Duo, stehen im EM-Viertelfinal
- Letztes Schweizer Frauenduo im Turnier, Männerteam ebenfalls im Viertelfinal
- Nächstes Spiel: Freitag, 17 Uhr gegen Frankreich
Dass Jewa Serdiuk und Daria Romaniuk für eine Überraschung gut sind, haben die Vergé-Dépré-Schwestern an der Beachvolleyball-EM in Polen schon erfahren müssen: Für sie bedeutete die erste K.o-Runde gegen das ukrainische Duo das Ende der Medaillenträume.
Einen zweiten Sieg gegen ein Schweizer Paar gibt es für Serdiuk/Romaniuk aber nicht: Am Freitagvormittag müssen sie sich Tanja Hüberli und Nina Brunner in zwei Sätzen mit 15:21 und 19:21 geschlagen geben. Hüberli/Brunner stehen somit im Viertelfinal.
Bereits am Freitag gehts weiter
Der Weg dahin ist mit dem Duell gegen die Ukrainerinnen aber nicht einfach. «Unsere Gegnerinnen haben ein sehr gutes Spiel gezeigt, das uns alles abverlangt hat. Bei eigenem Service kamen wir nicht ganz an unser Niveau von vergangener Woche heran», sagt Hüberli nach der Partie.
Das nächste Spiel steigt bereits am Freitag: Um 17 Uhr kämpfen die beiden Schweizerinnen gegen das französische Paar Clémence Vieira und Aline Chamereau um den Halbfinal-Einzug.
Schweizer Überraschung bei den Männern
Hüberli/Brunner verbleiben somit als letztes weibliches Schweizer Duo im Turnier – Joana Mäder und Leona Kernen müssen nach einer Dreisatz-Niederlage gegen die Litauerinnen Monika Paulikiene/Aine Raupelyte die Segel streichen.
Einen Viertelfinalisten stellt die Schweiz auch bei den Männern: Adrian Heidrich und Yves Haussner drehen im zweiten Durchgang einen Rückstand und feiern gegen das gesetzte österreichische Team Timo Hammarberg und Tim Berger einen Sieg in zwei Sätzen. Für sie geht das Turnier dann am Samstag weiter. Jonathan Jordan und Julian Friedli scheitern dagegen an den ebenfalls aus Österreich stammenden Philipp Waller/Moritz Pristauz.