Das nennt man Klubtreue: Stephen Curry verlängert bei den Golden State Warriors um zwei Saisons bis 2029. Erfüllt er seinen Vertrag, dann kommt der 38-Jährige auf 20 Jahre beim gleichen Team – eine Seltenheit in der heutigen NBA.
Und dabei verzichtet Curry sogar auf etwas Geld: Gemäss Liga-Regeln hätte der Spielmacher umgerechnet 112 Millionen Franken verdienen können. Stattdessen kassiert er in seinen letzten beiden Vertragsjahren «nur» 96 Millionen Franken. So gibt er dem Team bessere finanzielle Möglichkeiten, um andere Spieler zu verpflichten.
Und diese haben die Warriors dringend nötig. Von den Glanzzeiten zwischen 2015 und 2022, als der Klub aus San Francisco vier Meisterschaften gewinnen konnte, ist man weit entfernt. Letzte Saison verpassten die Warriors sogar die Playoffs. Und auch für die am 20. Oktober beginnende Spielzeit sind die Aussichten aufgrund von Verletzungen und alternder Leistungsträger wenig rosig.
Es braucht also einen Umschwung, um Curry einen Abgang zu ermöglichen, der dem besten Dreierschützen der Basketball-Geschichte würdig ist.