Basel ist sein letzter Verein
Ex-Nati-Goalie Hitz beendet im Sommer seine Karriere

Marwin Hitz wird nach dem Auslaufen seines Vertrags beim FC Basel definitiv keinen neuen Verein mehr suchen: Der ehemalige Nati-Goalie beendet im Alter von 38 Jahren seine Karriere.
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Ende Saison ist Schluss: Marwin Hitz kündigt sein Karriereende an.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Ende Saison ist Schluss: Basel-Torhüter Marwin Hitz beendet seine Karriere. Das verkünden Klub und Spieler in einer Mitteilung. Schon länger ist bekannt gewesen, dass Hitz seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim FCB nicht verlängern wird – nun endet im Alter von 38 Jahren nicht nur seine Zeit am Rheinknie, sondern auch seine Torhüter-Laufbahn.

«Nach vielen unglaublich schönen, lehrreichen, tollen und manchmal auch harten Jahren im Profifussball habe ich mich dazu entschieden, meine aktive Karriere im Sommer zu beenden», lässt sich Hitz in der FCB-Mitteilung zitieren – und bedankt sich anschliessend bei seiner Familie, seinen Karriere-Wegbegleitern und den Fans seiner Vereine «für alles, was mir dieser Sport in all den Jahren gegeben hat.»

Viele Jahre in der Bundesliga

Hitz steht seit 2022 beim FC Basel unter Vertrag und kürte sich bei seiner ersten Profi-Station in der Schweiz 2024/25 zum Double-Gewinner. Zuvor hat er seine gesamte Karriere seit seinem Wechsel von den St. Galler Junioren zum VfL Wolfsburg 2008 in der Bundesliga verbracht. Gleich in seiner ersten Saison wurde er mit den Wölfen deutscher Meister, kam dabei aber zu keinem Einsatz. Mehr Anteil hatte er 2021 am Gewinn des DFB-Pokals mit Borussia Dortmund, wobei er aber den 4:1-Finalsieg gegen Leipzig verletzungsbedingt verpasste.

Dazwischen liegen fünf Saison beim FC Augsburg – für keinen Bundesliga-Klub ist er häufiger aufgelaufen. Bei den Fuggerstädtern sorgte er für einen legendären Moment, als er im Februar 2015 gegen Leverkusen tief in der Nachspielzeit in den gegnerischen Strafraum eilte und mit seinem einzigen Tor auf Profi-Stufe tatsächlich den 2:2-Ausgleich erzielte.

Daneben war Hitz auch jahrelang Teil der Schweizer Nationalmannschaft: Zwischen Herbst 2014 und Frühling 2018 verpasste er kaum einen Zusammenzug und war Teil des Nati-Kaders für die EM 2016. Allerdings: Im Schatten von Yann Sommer und Roman Bürki durfte er nur zwei Länderspiele bestreiten. 2015 stand er bei einem Testspiel gegen Liechtenstein (3:0) und im bedeutungslosen letzten Quali-Spiel für die EM 2016 gegen Estland (1:0) zwischen den Nati-Pfosten – und blieb ohne Gegentor.

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