Seit Beginn des Jahres dreht sich die Werbetrommel für den Wings for Life World Run. Dabei helfen bekannte Gesichter aus dem Sportbereich, um Läufer:innen für den Flagship Run in Zug und den App Run zu begeistern. Die Speerspitze der Kampagne 2023 ist kein geringerer wie der Ski-Superstar Marco Odermatt. Sein Gesicht wird heuer neu auch in rund 2’000 verschiedenen Läden zu sehen sein.
Einmalige Erfolgsgeschichte
Bis heute wurden bereits über eine Million Teilnehmende vom Catcher Car, der mobilen Ziellinie, die ein wesentliches Merkmal dieses Rennens ist, eingeholt. Und damit wurden insgesamt 38.3 Millionen Euro an Startgelderngeldern und Spenden gesammelt, die vollständig in die Forschung für die Heilung von Querschnittlähmung investiert werden. Allein beim Wings for Life World Run 2022 kamen durch die 161’892 Teilnehmenden (2014 bei der ersten Austragung waren es noch 35’397) aus 192 Ländern rund 4.7 Millionen Euro an Spendengeldern zusammen. Anita Gerhardter, CEO vom Wings for Life World Run, sagt: «Je mehr Geld wir sammeln, desto mehr Studien können wir finanzieren – und desto schneller können wir unser Gesamtziel erreichen, Querschnittlähmung eines Tages heilbar zu machen.»
Einzigartiger Lauf
Beim Wings for Life World Run ist so ziemlich alles anders, als man es von anderen Läufen kennt. Zum Einen fällt der Startschuss weltweit für alle zur selben Zeit. Und zwar genau um 11 Uhr UTC. Das heisst: Teilnehmende starten in England um 12 Uhr, in der Schweiz um 13 Uhr und so weiter. Zum Anderen gibt keine Ziellinie. Dafür ein Catcher Car. Dies nimmt 30 Minuten nach dem Start die Verfolgung auf und überholt die Teilnehmer:innen nach und nach. Gemütliche Läufer werden so beispielsweise bei Kilometer 5 überholt, Spitzensportler:innen schwitzen schon mal bis Kilometer 60. Das Ergebnis richtet sich nicht nach der gelaufenen Zeit, sondern nach der zurückgelegten Distanz.
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