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Karriere mal anders: Vom Fussball direkt zum Fussball

Davide Callà (41) schaffte, was nicht vielen Fussballern gelingt: der nahtlose Schritt vom Rasen an die Seitenlinie. Trotzdem beschäftigte sich der Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft bereits früh mit Alternativen. Athletes Network begleitete ihn dabei.

Christoph Baumgartner, -TNER in Kooperation mit Athletes Network

Wer keinen Plan hat, steht schnell vor einem Vakuum. Davide Callà erkannte dieses Risiko früh, handelte konsequent und absolvierte schon als Teenager parallel zum Leistungssport ein Büro- und Handelsdiplom. Nicht aus Zweifel am eigenen Talent, sondern aus strategischer Weitsicht: «Alles, was du dir aneignest, kann dir niemand mehr wegnehmen.» 2021 beendete er seine Profikarriere (FC Wil, Servette Genf, FC St. Gallen, GC, Aarau, Basel und Winterthur) und hatte bereits da seine ersten Trainerdiplome im Sack. Seit Januar 2024 besitzt er das UEFA A-Diplom und strebt die UEFA-Pro-Lizenz an.

Disziplin, Selbstorganisation und Eigenverantwortung

Callàs Laufbahn zeigt, dass Hochleistung und Ausbildung kein Widerspruch sind. Der Übergang vom Spielfeld in die Coachingzone gelang nicht zufällig, sondern als Ergebnis gezielter Weiterbildung. Trainerdiplome, berufsbegleitende Lehrgänge und der kontinuierliche Austausch mit Fachleuten aus anderen Branchen erweiterten seinen Horizont weit über den Sport hinaus.

Prägend war für ihn auch der Dialog mit Athletes Network. Die Organisation bot ihm genügend Raum, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was wäre, wenn der geplante Karriereschritt nicht gelingt: «Die Plätze im Profisport sind limitiert. Man muss immer für Alternativen bereit sein.» Gleichzeitig ist er überzeugt, dass die im Sport erlernten Fähigkeiten wie Teamführung, Kommunikation und Belastbarkeit auch in der Privatwirtschaft hoch relevant sind.

Der Vater eines zehnjährigen Sohns hat übrigens einen Tipp für Eltern mit talentierten Kindern. Callà plädiert für Vertrauen statt Druck. Eltern sollten die Träume ihrer Kinder unterstützen, ohne eigene Erwartungen auf das Kind zu projizieren. Wer früh alles gibt und scheitert, habe immer noch genügend Zeit für einen neuen Weg. Wer hingegen aus Sicherheitsdenken Chancen verpasst, bereut dies oft ein Leben lang. Gleichzeitig ist für ihn klar: «Letztlich musst du alles, was du machst, mit 100 Prozent Einsatz machen.»

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Hier findest du das ganze Interview mit Davide Callà.

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