Es gibt in Bern diesen einen Satz, der jedes Jahr im Frühling wieder auftaucht:
«Geisch o?»
Gemeint ist immer dasselbe.
Vom 24. April bis 3. Mai 2026 ist es wieder so weit. Zehn Tage lang wird das BERNEXPO-Areal zu dem Ort, an dem sich die Schweiz im Kleinformat trifft.
Über 800 Ausstellende bringen Themen zusammen, die im Alltag selten nebeneinanderstehen. Landwirtschaft neben Lifestyle. Handwerk neben Hightech. Tradition neben Transformation.
Man läuft los und merkt schnell: Hier geht es nicht nur ums Anschauen. Es geht ums Ausprobieren, Mitreden, Mitdenken. Produkte werden getestet, Ideen diskutiert, Trends hinterfragt. Wer aufmerksam durch die Hallen geht, bekommt ein ziemlich gutes Bild davon, was dieses Land beschäftigt.
In der Arena der BEA PFERD geht es um Präzision, Haltung und Leidenschaft für den Reitsport. Fachleute tauschen sich aus, Interessierte holen sich Tipps, Kinder staunen über die Nähe zu den Tieren. Im Heimtierbereich bleiben sie später vor Gehegen stehen und diskutieren ernsthaft über die Zukunft mit Hund oder Hase.
Ein paar Hallen weiter wird es technisch.
In der Sonderschau «Roboterwelten» zeigen Hochschulen und Unternehmen, wie Maschinen heute bereits im Alltag mitarbeiten – in der Landwirtschaft, in der Pflege, in der Produktion. Wer hier stehen bleibt, merkt schnell: Digitalisierung ist kein abstraktes Schlagwort, sondern längst Teil der Realität.
Und gleich daneben wird Herkunft greifbar.
Bei «Wir sind Schweizer Milch» geht es um ein Produkt, das viele täglich konsumieren und selten hinterfragen. Die Ausstellung zeigt, was hinter nachhaltiger Milchproduktion steckt, wie Regionalität funktioniert und warum Wertschöpfung nicht selbstverständlich ist. Plötzlich wird aus einem Glas Milch ein komplexes System aus Landwirtschaft, Logistik und Verantwortung.
Die BEA lebt von diesen Kontrasten.
Die BEA lebt von diesen Kontrasten. Man kommt vielleicht wegen eines konkreten Themas und bleibt plötzlich bei einem ganz anderen stehen. Probiert etwas, testet etwas, verliert sich ein wenig im nächsten Gang.
Man trifft Bekannte. Oder spricht plötzlich mit jemandem, den man vorher nicht kannte. Wirtschaft, Politik, Familien, Studierende – hier läuft man sich zwangsläufig über den Weg.
Und irgendwann schaut man auf die Uhr und es ist später als gedacht.
Vielleicht ist das das eigentliche Konzept der BEA:
Sie bringt Dinge zusammen, die sonst selten am selben Ort stehen. Und Menschen gleich mit.
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