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Züri Fäscht 2023:Explosion und Brand in der Nähe des Kongresszentrums

Schwarzer Rauch
Gasflaschen am Züri Fäscht explodiert!

Nach vier Jahren Durststrecke stieg dieses Wochenende das Züri Fäscht. Rund zwei Millionen Menschen besuchten die Festlichkeiten. Alle Bilder in unserem Ticker.
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Nach einer coronabedingten Zwangspause ist es an diesem Wochenende endlich wieder so weit: Das Züri Fäscht startet nach vier Jahren endlich in die nächste Runde! Nebst wummernden Beats dürfen sich die rund 2,5 Millionen Besucher auf eine Vielfalt an Essensständen und buntes Feuerwerk freuen.

Auch das Wetter spielt mit: Petrus meint es mit den Zürchern gut und beschert ihnen hochsommerliche Temperaturen von über 30 Grad. Schon zum Auftakt des grössten Schweizer Volksfests am Freitag wird die Hitzemarke von 30 Grad geknackt – am Sonntag werden gar 34 Grad erwartet. Wie die Veranstalter mit der Mega-Hitze umgehen und worauf du dich besonders freuen darfst: Blick liefert dir die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund ums Züri Fäscht.

Wie reagieren die Veranstalter auf die Hitze?

Seit Dienstag ist klar: Am Züri Fäscht wirds heiss, und zwar sehr heiss. Bereits am Mittwoch reagierten die Veranstalter auf die bevorstehende Mega-Hitze. «Die Wasserversorgung der Stadt Zürich stellt uns 630 zusätzliche Trinkwasserhähne zur Verfügung», sagt Patrick Blaser (45), stellvertretender Ressortleiter Medien des Züri Fäschts, zu Blick. Dies sei spontan beschlossen worden, als klar war, wie heiss es am Wochenende tatsächlich wird. Zudem werde man die Besucher laufend daran erinnern, genügend Wasser zu trinken. «Auf den Screens sowie auf unseren Social-Media-Kanälen werden entsprechende Hinweise verbreitet.»

Gibt es in den Festwirtschaften auch bezahlbares Wasser?

Diese Frage kann erst mit dem Startschuss des Züri Fäschts am Freitag beantwortet werden. Es lässt sich Blaser zufolge noch nicht sagen, wie viel eine Flasche Wasser bei den Festwirtschaften kosten wird. «Wir haben in diesem Jahr auf fixe Preise bei Getränken verzichtet. Sie werden von den Markthändlern gemacht.»

Deshalb komme erst am Freitag aus, wo Wasser wie viel kostet. «Aufgrund der Inflation wäre es für uns fast unmöglich gewesen, einen fairen Preis im Vorfeld festzulegen.» Einzige Vorschrift sei, dass das günstigste Getränk kein alkoholisches sein dürfe.

Auch für allfällige Hitzeschläge und Sonnenstiche sei man gerüstet. Blaser zu Blick: «Bei einem Volksfest im Juli rechnet man bereits im Vorfeld mit hohen Temperaturen. Wir sind deshalb unter anderem mit einem grossen Aufgebot von Schutz und Rettung gut aufgestellt.» Konkret: Schutz und Rettung Zürich bietet über die drei Tage verteilt rund 580 zusätzliche Mitarbeitende auf.

Worauf dürfen sich die Besucher besonders freuen?

Als Höhepunkte bezeichnet Blaser die EWZ-Drohnenshow und das Feuerwerk, die je dreimal stattfinden. So erhellen die bunten Knallkörper am Freitag und Samstagabend um 22.30 Uhr sowie in der Nacht auf Sonntag um 1 Uhr den Himmel über dem Zürcher Seebecken. Die Drohnenshow dagegen sorge am Freitag und Samstag um Mitternacht und dann zum Abschluss des Volksfests am Sonntagabend um 22.30 Uhr für Unterhaltung. «In diesem Jahr sind doppelt so viele Drohnen im Einsatz wie letztes Jahr», so Patrick Blaser.

Als weitere Highlights nennt der Medienverantwortliche die Eröffnungsfeier am Freitag um 17 Uhr auf der Stadthausanlage. Neben dem Schweizer Sänger Marc Sway (44) werden die Stadtmusik Zürich sowie Schmaz auftreten, der Schwule Männerchor Zürich. Auch Stadtpräsidentin Corine Mauch (63) werde anwesend sein.

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Am Blick-Stand am Züri Fäscht:Roman Bundi (42) kreiert exklusive Drinks ohne Alkohol

Worauf müssen die Besucher in diesem Jahr verzichten?

Obwohl das Organisationskomitee mit dem Feuerwerk und der Drohnenshow auf viel Altbewährtes setzt, werden nicht alle Traditionen fortgeführt. So findet heuer weder eine Flugshow der Patrouille Suisse statt, noch wird der Sprungturm neben der Quaibrücke aufgestellt. Der 20 Meter hohe Turm wurde in den vergangenen Jahren jeweils für die Darbietungen der Zürcher Wasserspringer aufgestellt und blieb der Öffentlichkeit danach jeweils eine Zeit lang erhalten.

Das Zürcher Stadtparlament hat bereits letzten August Flugshows verboten. Sie würden das Fliegen verherrlichen, so der Tenor der Grünen, von denen der Vorstoss kam. Mit dem Vorfall der Patrouille Suisse von Mitte Juni hat das Ausbleiben der Flugshow demnach nichts zu tun. Dabei haben sich über Baar ZG zwei Patrouille-Suisse-Flieger touchiert.

Eins ist klar: Die Besucher dürfen sich auf ein Programm freuen, das vielfältiger kaum sein könnte. «Würde man das gesamte Programm ausdrucken, wäre es 45 Seiten lang», so Blaser. Er ist überzeugt: «Das Züri Fäscht wird ein voller Erfolg!»

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