Am 28. Februar wollte Keller in einem lokalen Kultur- und Sportzentrum «sein Profi-Debüt feiern», wie er Anfang Jahr auf Instagram bekannt gab. Nun wird daraus nichts. Die Gemeinde wollte die Austragung aus Sicherheitsgründen nicht genehmigen.
Gegenüber dem «Zürcher Oberländer» sagte Brian, dass er das schade fände. «Ich verstehe nicht, wieso man mich nicht unterstützt und mir Steine in den Weg legt.» Die Suche nach Austragungsorten sei schwierig. Zudem würden ihn viele Boxklubs nicht als Mitglied wollen.
Letzter Kampf verloren
Zuletzt kämpfte Keller im September 2025 in Bielefeld gegen den Tiktoker Sinan-G. Der Sieg ging nach sechs Runden an den Deutschen Box-Influencer. Für Brian Keller und seine Begleiter war danach klar: Das ist ein «Ein Skandal!».
Auch für Stefan Angehrn war das Urteil unverständlich. Der frühere Profi-Boxer sagte im Interview damals zu Blick: «Brian war der Stärkere, er hat mehr Treffer gelandet. Der Kampf hat ein bisschen ausgesehen wie ein Grümpelturnier im Boxsport. Meiner Meinung nach wurde er um den Sieg betrogen.»