Kurz vor 3 Uhr fuhr ein Personenwagen auf der A1 bei Wallisellen Richtung Bern/Flughafen. Mutmasslich mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs prallte das Fahrzeug beim Autobahndreieck Zürich-Ost links der Fahrbahn in den Aufpralldämpfer. Es schlitterte über die Leitplanke, überschlug sich und kam nach mehr als 100 Metern auf dem Autodach liegend zum Stillstand.
Beim Unfall wurden ein 36-jähriger Mann schwer und ein 30-jähriger Mann leicht verletzt. Sie mussten mit Rettungsfahrzeugen in Spitäler transportiert werden. Ein dritter Fahrzeuginsasse blieb unverletzt.
Mutmassliches Raserdelikt wird untersucht
Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland untersucht. Ein mutmassliches Raserdelikt steht im Vordergrund der Ermittlungen. Unfallspezialisten der Kantonspolizei Zürich sicherten Spuren am Unfallort; das Unfallfahrzeug wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.
Wegen des Unfalls war die Fahrbahn blockiert und die Autobahn Richtung Bern/Flughafen musste bis ca. 6.20 Uhr gesperrt werden. Dies führte zu massiven Verkehrsbehinderungen im frühen Morgenverkehr. Beim Unfall entstand an der Autobahneinrichtung erheblicher Sachschaden, welcher durch den Unterhaltsdienst des kantonalen Tiefbauamts provisorisch instandgesetzt werden musste.
Zusammen mit der Kantonspolizei Zürich standen die Rettungsdienste Spital Uster sowie Schutz & Rettung Zürich, ein Notarzt des Spitals Bülach, das kantonale Tiefbauamt sowie die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland im Einsatz.
Polizei sucht Zeugen
Im Zusammenhang mit dem Unfall sucht die Polizei nach Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrsstützpunkt Bülach, unter der Telefonnummer 058 648 63 90, in Verbindung zu setzen.