Darum gehts
- Im Zürcher 80er-Bus zersprangen bei einer Baustelle die Scheiben zweier Türen gleichzeitig
- Laut VBZ kollidierte der Wagen 421 an der Glaubtenstrasse mit Baulatten im Baustellenbereich
- Die Fahrgäste stiegen in den nächsten Bus um, Einschränkungen im Morgenverkehr gab es nicht
Blick-Leser Leo B.* erlebte auf seiner morgendlichen Pendlerfahrt im 80er-Bus in der Stadt Zürich einen ordentlichen Schreckmoment. «Wir fuhren gerade durch eine Baustelle, als es einen lauten Knall gab», schildert er Blick am Telefon.
Leo schaute nach hinten und sah, dass die Glasscheiben der beiden Türen im Mitteilteil des Busses zersprungen sind. «Es klang wie eine Explosion.» Seine Fotos zeigen, wie überall im Bus Scherben herumlagen. «So etwas habe ich wirklich noch nie erlebt. Es ist auch mega seltsam, dass es beide Türen gleichzeitig erwischt hat.»
Kollision mit Baulatten
Leo konnte während seiner Fahrt nicht beobachten, dass der Bus irgendwo hineingefahren war oder etwas gerammt hatte. Genau das sei jedoch der Auslöser für die Türen-Explosion gewesen, bestätigen die Verkehrsbetriebe Zürich VBZ auf Anfrage.
«Der Wagen hatte heute Vormittag eine Kollision mit Baulatten im Baustellenbereich an der Glaubtenstrasse», erklärt ein Sprecher. «Dabei sind die Kratzspuren sowie die Beschädigung der Türflügel an der Türe 3 entstanden.»
«Bus war zum Glück nur halbvoll»
Gefährlich wurde es im Bus trotz der kaputten Türen nie, ist sich Leo sicher. «Das Fahrzeug war zum Glück nur halbvoll. Ich sass im vorderen Teil des Busses, deshalb fühlte ich mich zu keiner Zeit in Gefahr», meint der Blick-Leser.
Die Passagiere mussten den Bus nach dem Türen-Unfall verlassen und konnten kurze Zeit später in das nächste Fahrzeug einsteigen. Zu Einschränkungen im Morgenverkehr ist es laut den VBZ nicht gekommen.
* Name bekannt