Darum gehts
- Schwer verletzter Mann nach Schuss in Wallisellen
- Hertistrasse stundenlang gesperrt, Forensiker sicherten Spuren
- Zwei 19-jährige Schweizer Tage später verhaftet
Kurz nach Mitternacht ging in der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass in Wallisellen eine Person durch eine Schussabgabe verletzt worden sei. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte trafen an der Hertistrasse auf einen schwer verletzten Mann. Der 24-jährige Syrer wurde durch den Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich und einen Notarzt medizinisch versorgt und mit einem Rettungswagen in ein Spital transportiert.
Gemäss den ersten Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich flüchtete die unbekannte Täterschaft in einem Personenwagen in unbekannte Richtung.
Zwei 19-jährige Schweizer haben sich gestellt
Im Zusammenhang mit der versuchten Tötung identifizierte die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich zwei Tatverdächtige. Aufgrund der Ermittlungen stellten sich die beiden 19-jährigen Schweizer am Dienstag bei der Kantonspolizei beziehungsweise bei der Stadtpolizei Winterthur. Die beiden im Kanton Zürich wohnhaften Männer wurden verhaftetet.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt gegen die beiden Männer ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung. Sie wird beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.