Schlauchbootunfall bei Rheinau ZH
Vermisster (†37) tot aufgefunden

Am Dienstagabend lief auf dem Rhein bei Rheinau ZH eine grössere Suchaktion. Eine Schweizerin konnte nach einem Schlauchbootunfall gerettet werden. Für einen Deutschen (†37) kam jede Hilfe zu spät.
Publiziert: 15.07.2024 um 08:00 Uhr
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Aktualisiert: 15.07.2024 um 08:11 Uhr
Ein Mann wird nach einem Schlauchbootunfall auf dem Rhein vermisst.
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Marian NadlerRedaktor News

Am Dienstagabend kam es auf dem Rhein bei Rheinau ZH zu einem Schlauchbootunfall. Gegen 21.30 Uhr wurden zwei Personen, die mit einem Schlauchboot unterwegs waren, über das Stauwehr bei Rheinau gespült. Eine Schweizerin (28) konnte von einem Passanten aus den Fluten gerettet werden. Sie wurde durch einen Rettungswagen ins Spital gebracht. 

Die zweite Person, ein Deutscher (37), galt zunächst als vermisst. Wie die Kantonspolizei allerdings am Montag mitteilte, ist der Deutsche nun tot aufgefunden worden. «Am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr wurde der Kantonspolizei Zürich eine leblose Person im Rhein bei Rheinau gemeldet», heisst es in einer Meldung. «Die Seepolizei konnte ihn nur noch tot aus dem Wasser bergen.» Gemäss der Staatsanwaltschaft handelt es sich um den 37-Jährigen.

Grenzübergreifende Suchaktion in Rheinau ZH

Die Rega führte mehrere Suchflüge durch. Verschiedene Feuerwehren aus der Schweiz und Deutschland suchten zu Fuss und mit Booten die Ufer und die Wasseroberfläche des Rheins ab.

In der Nacht standen etwa hundert Kräfte im Einsatz. Zusammen mit der Kantonspolizei waren dies Angehörige der Feuerwehren Weinland, Eglisau, Jestetten (D), Lotstetten (D), Hohentengen (D), der DLRG, der Kreisbrandmeister, zwei Helikopter der Rega, der Rettungsdienst Winterthur mit Notarzt, der deutsche Rettungsdienst, eine Patrouille der deutschen Polizei und Angehörige der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich.

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