Hier trifft die Seepolizei bei der Mole ein
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Im Hafen Tiefenbrunnen:Hier trifft die Seepolizei bei der Mole ein

Polizei veröffentlicht neue Details – Boot vermisst
Darum könnte die Hafenmole in Zürich Tiefenbrunnen abgesunken sein

Im Hafen Zürich Tiefenbrunnen ist von Mittwoch auf Donnerstag ein Teil der Beton-Mole gesunken. Die Seepolizei entdeckte ein Schiff auf dem Seegrund, ein weiteres wird vermisst. Erste mögliche Ursachen konnten eruiert werden.
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Dieses Foto entstand bei den Bergungsarbeiten.
Foto: Stadtpolizei Zürich

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Im Hafen Zürich Tiefenbrunnen sank ein Teil der Mole am 26. März
  • Ein Tauchroboter fand ein gesunkenes Schiff, ein Boot bleibt vermisst
  • Mehrere Dutzend Schiffe umgesiedelt, Ölsperren verhindern Schadstoffausbreitung
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Janine EnderliRedaktorin News

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sank im Hafen Zürich Tiefenbrunnen ein Teil der Beton-Mole. Während der Abklärungen am gestrigen Tag wurde durch die Seepolizei der Kantonspolizei Zürich unter anderem ein Tauchroboter eingesetzt.

Dabei konnte ein Schiff auf dem Seegrund lokalisiert werden. Ein Boot wird zurzeit noch vermisst. Die Suche respektive Planung zur Bergung dieser Schiffe sowie die Abklärungen in Bezug auf die Beton Mole laufen nach wie vor. 

In der Zwischenzeit wurden mehrere Dutzend Schiffe aus dem Hafen Tiefenbrunnen in Sicherheit gebracht. Sie wurden als Sofortmassnahme an Bojen oder in Hafenanlagen festgemacht. 

Mögliche Ursache eruiert

Die betroffenen Bootsbesitzer werden bezüglich des weiteren Vorgehens zu gegebenem Zeitpunkt durch die Hafenverwaltung orientiert. Ebenfalls wurden Tauchgänge der Wasserschutzpolizei der Stadtpolizei Zürich durchgeführt. Durch die eingerichteten Ölsperren konnte eine grössere Ausbreitung von Betriebsstoffen verhindert werden. 

Die Kontrolle der betroffenen Uferzone ergab, dass keine weiteren Massnahmen nötig sind. Die Ölsperren bleiben aber weiterhin bestehen, sicher bis nach der Bergung von gesunkenen Booten. Die Arbeiten im Hafen sowie die Kontaktaufnahme mit den betroffenen Standplatzmietern laufen derzeit und können noch mehrere Tage dauern. 

Wasser drang über offene Schächte in Hohlräume ein

Die genaue Ursache, weshalb die Mole sank, wird derzeit abgeklärt. Im Vordergrund steht ein Absinken aufgrund von Wasser, das über offene Schächte in die Hohlräume der Mole fliessen konnte. Die Schächte wurden im Rahmen von Unterhaltsarbeiten geöffnet. Die Umstände des Öffnens sind Gegenstand der Ermittlungen. 

Aus Sicherheitsgründen wird rund um die gesunkene Hafenmole im Bereich Tiefenbrunnen ein Tauch- und Bootsfahrverbot erlassen. Details dazu sind im Plan ersichtlich.

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