Darum gehts
- Schwerer Unfall auf A3 bei Urdorf, mehrere Fahrzeuge und Lastwagen involviert
- Mehrere Verletzte, Rettungshelikopter im Einsatz, genaue Details noch unklar
- A3 Richtung Basel gesperrt, Stau, Autofahrer brauchen zusätzliche Zeit
Horror-Crash auf der A3: Am Dienstagmorgen kam es auf der A3 zwischen Urdorf Nord und Urdorf Süd im Kanton Zürich zu einem schweren Unfall. Ein Lastwagen prallte mit voller Wucht in ein Stauende.
Ein Leserreporter beobachtete das Geschehen. «Es sind mehrere Autos an dem Unfall beteiligt. Ein Fahrzeug ist total zerquetscht», schilderte er. «Im Inneren haben sich noch Personen befunden.» Aufnahmen von vor Ort untermalen die Heftigkeit des Unfalls. Überall auf der Fahrbahn liegen Fahrzeugteile herum, die Personenwagen sind völlig demoliert.
Zunächst bestätigte die Kantonspolizei Zürich, dass mehrere Personen verletzt wurden. Auch ein Rettungshelikopter stand im Einsatz. Am frühen Dienstagnachmittag gibt es nun weitere Details zu dem Horror-Crash «Aus derzeit noch ungeklärten Gründen prallte ein Lastwagenfahrer (33) mit seinem Fahrzeug gegen eine stehende Fahrzeugkolonne. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die drei hintersten Personenwagen ineinandergeschoben», heisst es in einer Medienmitteilung.
Eltern von Kleinkind schwer verletzt
Die beiden erwachsenen Insassen des hintersten Fahrzeugs mussten durch die Einsatzkräfte aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie erlitten schwere Verletzungen. Ihr 1½-jähriges Kind wurde leicht verletzt. Die drei Personen wurden mit einem Rettungshelikopter sowie einem Rettungswagen in verschiedene Spitäler transportiert. Eine weitere Lenkerin zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu und wurde in ein Spital gebracht. Drei weitere Personen, ein Ehepaar mit Kleinkind, sowie der Lastwagenchauffeur wurden nicht verletzt.
Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.
Aufgrund des Unfalls musste die Autobahn in Fahrtrichtung Basel für mehrere Stunden gesperrt werden, was zu ei-nem erheblichen Stau auf der A3 sowie zu Verkehrsbehinderungen auf dem umliegenden Strassennetz führte.