Randalierer in Geroldswil ZH
Jugendliche greifen Feuerwehr mit Pyrotechnik an

Eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben am Sonntagabend in Geroldswil ZH Feuerwehrleute mit Pyrotechnik angegriffen. Eine Fensterscheibe des Depots wurde ausserdem mit einem Stein eingeworfen.
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Feuerwehrleute wurden im Kanton Zürich mit Feuerwerk angegriffen (Symbolbild).
Foto: IMAGO/Bihlmayerfotografie

Darum gehts

  • In Geroldswil ZH griffen Jugendliche am Sonntagabend einen Feuerwehrmann mit Pyrotechnik an
  • Am Feuerwehrdepot wurde eine Fensterscheibe mit einem Stein eingeworfen, zuvor brannte ein Container
  • Die Polizei traf auf Dutzende Randalierer und nahm einen 15-jährigen Schweizer fest in Geroldswil
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Mattia JutzelerRedaktor News

Am Sonntagabend gegen 19:30 Uhr erhielt die Kantonspolizei Zürich die Meldung, dass ein Feuerwehrmann in Geroldswil ZH mit Feuerwerksraketen beschossen worden sei. Er habe nach einem Einsatz das Feuerwehrdepot verlassen, als er aus einer Gruppe Jugendlicher heraus, die sich auf dem Dorfplatz aufhielten, mit Pyrotechnik angegriffen wurde. Das heisst es in einer Mitteilung der Kapo.

Zudem wurde eine Fensterscheibe des Depots von aussen mit einem Stein eingeworfen. Die betroffene Feuerwehr hatte zuvor wegen eines brennenden Containers ausrücken müssen.

Schweizer (15) verhaftet

Sofort rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Zürich aus. Beim Eintreffen der ersten Beamten sahen sich diese mit mehreren Dutzend jungen Randalierern konfrontiert, welche wiederholt in Richtung der Einsatzkräfte Feuerwerkskörper zündeten. Nach kurzer Zeit, beim Eintreffen weiterer Patrouillen, flüchteten die Jugendlichen in verschiedene Richtungen.

Die Kantonspolizei Zürich patrouillierte im Dorfkern und löste Gruppierungen auf, indem sie Personenkontrollen durchführte und Wegweisungen aussprach, heisst es in der Mitteilung weiter. Währenddessen ermittelte und verhaftete die Kantonspolizei einen 15-jährigen Schweizer, der dringend verdächtigt wird, an den Unruhen aktiv beteiligt gewesen zu sein. Die Jugendanwaltschaft hat in derselben Nacht die entsprechenden Massnahmen ergriffen. Die weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Jugendanwaltschaft sowie der Staatsanwaltschaft sind am Laufen.

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