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Achtung, Stau!
Anhänger auf A1 umgekippt – Zeitverlust von bis zu einer Stunde

Turbulenzen am Flughafen Zürich: Starke Seitenwinde zwangen zahlreiche Maschinen zu Durchstarts. Ein Swiss-Flug nach Mailand wurde umgeleitet, während auch am Euroairport Basel Flüge betroffen waren.
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Auf der Strasse macht der Wind zu schaffen. Ein Anhänger ist auf der A1 Zürich in Richtung Bern umgekippt.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Starke Böen bis 78 km/h störten am Mittwoch den Flugverkehr in Zürich
  • Swiss-Flug LX1223 landete nach zwei Fehlversuchen in Mailand mit falschen Passagieren
  • Fünf Durchstarts in 30 Minuten, Windspitzen in Basel über 70 km/h
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Johannes HilligRedaktor News

Ein heftiger Sturm zieht über die Schweiz. Viel Wind, dazu noch Regen und Hagel. 

Die heftigen Böen haben es in sich. Ein Anhänger ist auf der A1 Zürich in Richtung Bern umgekippt. Wegen des Unfalls hat sich ein Stau zwischen Rothrist und Oensingen gebildet. Laut TCS führt der Stau zu einem Zeitverlust von bis zu einer Stunde. «Es ist schon krass wieviel Energie dieser Wind hat», sagt ein Augenzeuge zu «20 Minuten», der den Unfall beobachtet hat. 

Auch am Euroairport Basel und in Bern gab es Probleme

Der Sturm sorgt auch für Chaos am Himmel: Starke Böen mit Spitzenwerten bis 78 km/h haben am Mittwoch den Flugverkehr am Flughafen Zürich erheblich beeinträchtigt.

Mehrere Flugzeuge mussten kurz vor der Landung durchstarten – eine riskante, aber notwendige Massnahme. Besonders betroffen waren Maschinen von Swiss, KLM, Air Baltic und British Airways. Auch am Euroairport Basel und in Bern gab es Probleme. Das Wetterchaos führte zu Umleitungen und Annullierungen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet.

Zwei vergebliche Landeversuche

Die dramatischsten Szenen spielten sich in Zürich ab. Eine Frachtmaschine der ULS Airlines aus Budapest musste gleich zweimal ansetzen, bevor sie sicher landen konnte. Kurz darauf erlebten Passagiere einer Air Baltic Maschine aus Birmingham dasselbe Manöver.

Insgesamt mussten innerhalb einer halben Stunde fünf Flugzeuge, darunter Maschinen von Swiss und British Airways aus London Heathrow, durchstarten. Besonders kurios verlief der Swiss-Flug LX1223 aus Göteborg. Nach zwei vergeblichen Landeversuchen entschied man sich, nach Mailand auszuweichen.

Nicht nur Zürich war betroffen

Das Problem: Die Maschine, eine Embraer E190 mit der Registrierung HB-AZA, war eigentlich für einen späteren Swiss-Flug nach Mailand eingeplant. Dieser wurde jedoch gestrichen, da die Maschine bereits mit den «falschen» Passagieren in Italien gelandet war.

Nicht nur Zürich war betroffen. Auch am Euroairport Basel sorgten die starken Winde für Unregelmässigkeiten. Eine Pegasus-Maschine aus Istanbul landete in Genf, während Flüge von SunExpress und Wizz aus Antalya beziehungsweise Budapest nach Stuttgart umgeleitet wurden. Laut Meteo Schweiz erreichten die Windspitzen in der Region Basel mehr als 70 km/h. 


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